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January 2022

Der Einfluß eines niederfrequenten Magnetfeldes auf die Xenon-133-Clearance des Wadenmuskels

Journal/Book: Z. Physiother. Jg. 37 (1985) 17-19 VEB G: Thieme Leipzig. 1985;

Abstract: Aus der Poliklinik für Physiotherapie (Direktor: MR. Doz. Dr. sc. med. E. CONRADI) und der Nuklearmedizinischen Klinik (Direktor: OMR Prof. Dr. se. med. H.-J. CORRENS) des Bereiches Medizin (Charité) der Humboldt-Universität zu Berlin 1 Herrn OMR Prof. Dr. med. habil. H. JORDAN zum 65. Geburtstag gewidmet Die therapeutische Wirkung zahlreicher Methoden der Physiotherapie wird u. a. auf eine Verbesserung der peripheren Zirkulation zurückgeführt. Auch für die Magnetfeldtherapie nimmt man eine Steigerung der Durchblutung an. WARNKE belegte dies mittels thermographischer Messung der Wärmeabstrahlung; PAGES aus unserem Arbeitskreis bestätigte die vermehrte Hautdurchblutung durch Bestimmung der Wärmeabstrahlung mit der Thermomeßsonde nach KORTHUM. Eine Steigerung der Hautdurchblutung auf Grund der Einstrahlung des Magnetfeldes war damit wahrscheinlich; die Ergebnisse berechtigen jedoch noch nicht zur Annahme eines gleichen Effektes im Muskel. Dies nachzuweisen war der Anlaß dieser Untersuchungen. Als spezifische Methode bot sich hierzu die Bestimmung der Durchblutung mit der Xenon-133-Muskelclearance an. Methodik Bei 14 Pat. mit einem Durchschnittsalter von 42 5 Jahren wurde an beiden Beinen die Reaktion der Muskulatur auf ein niederfrequentes Magnetwechselfeld untersucht. Die Patienten waren zur Physiotherapie wegen Schmerzsyndromen der unteren Extremitäten überwiesen worden und boten klinisch Hinweis auf arterielle Durchblutungsstörung. Die Behandlung erfolgte mit dem Magnetfeldgenerator POLJUS-1 der ein magnetisches Wechselfeld oder bei Halbwellenbetrieb ein nicht wechselndes Impulsfeld von 50 Hz abgibt. Die Intensität wurde auf Stufe 4 geregelt; das entspricht einer magnetischen Induktion von 24 mT unmittelbar in Polnähe. Die Applikationszeit betrug 15 min. Wegen der Erwärmung der Magnetspulen und einer leichten spürbaren Vibration wurde bei der Applikation darauf geachtet daß die Elektroden nicht der Haut auflagen. Die Durchblutung wurde in der Unterschenkelmuskulatur mit der Xenon-133-Clearance-Methode bestimmt wie sie von MOHNIKE angegeben wurde. Dabei wird 0 1 ml einer Xenon-Lösung in den Muskulus tibialis anterior 1 cm tief injiziert und die Halbwertszeit bestimmt. Zu Beginn der Untersuchung wird für 5 min die Ruhedurchblutung registriert. Daran schließt sich eine Belastung der Unterschenkelmuskulatur durch Flexion und Extension des Fußes gegen einen Federwiderstand an bis es zum maximalen Intensitätsabfall oder zum Auftreten von Schmerzen kommt mindestens jedoch für 4 min; das geht mit einer Zunahme der Durchblutung und damit Verkürzung der Halbwertszeit einher. ___MH

Keyword(s): Magnetwechselfeld - arterielle Durchblutungsstörung - Xenon-133-Clearance - Mikrozirkulation


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