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January 2022

Verhalten der Hauttemperatur beim galvanischen Erythem

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 14 (1985) 293. 1985;

Abstract: Klinik für Physikalische Medizin Balneologie und Rheumatologie der Justus-Liebig-Universität Gießen in Bad Nauheim Gleichstrombehandlung bewirkt eine kräftige und langanhaltende Rötung der Hautflächen unter den Elektroden. Der damit verbundene Hautreiz wird jedoch häufig nicht genutzt da der Gleichstrom eher als ein Hilfsmittel zur Iontophorese angesehen wird. Die moderne Elektrotherapie gar mit ihren Wechsel- und Impulsströmen zur Stimulation vermeidet jeden Anteil von Gleichstrom. Jantsch sieht die Beliebtheit der diadynamischen Ströme bei Patienten und Therapeuten in ihrem hohen Gleichstromanteil begründet. Pirot u. M. zeigten daß Gleichstromwirkungen auch am Skelettmuskel nachgewiesen werden können und daß sie von der Polung abhängig sind. Messung der Hauttemperatur im Bereich des galvanischen Erythems von Rusch u. Zysno Mäurer sowie Danz u. Callies ergaben auch gewisse Unterschiede zwischen den Wirkungen der Kathode und der Anode. Diesem Unterschied gehen die neuen Untersuchungen mit neuen Meßverfahren nach. Sogenannte dynamische Messungen der mittleren Hauttemperatur mit der InfrarotThermographie sind hervorragend geeignet die thermischen Wirkungen der Gleichstrombehandlungen quantitativ nachzuweisen. Die bisherigen Ergebnisse besagen: Bei in bezug auf das galvanische Erythem empfindlicher Haut lassen sich Temperaturerhöhungen unter der Kathode ab etwa 5 bis 10 µA/cm2 nachweisen (10 Min. Dauer). Unempfindlichere Haut braucht die doppelte Stromdichte. Gleiche thermische Wirkungen von Kathode und Anode treten bei Durchströmungen mit etwa 100 µA/cm2 (10 Min.) auf. Unter 50 bis 100 µA/cm2 gilt das Gesetz von Faraday. ___MH


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