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January 2022

Bindegewebige Zonen bei Frauen mit Dysmenorrhoe

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 14 (1985) 299-300. 1985;

Abstract: Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt Zentrum der Inneren Medizin Abteilung für Physikalisch-Diätetische Therapie und Zentrum der Psychiatrie Bei 60 Frauen (im Mittel 24 6 ± 4 4 Lebensjahre) wurde geprüft in welchem Umfang dysmenorrhoische Beschwerden (offene Schmerzskala) mit eventuellen Veränderungen der Cutis und Subcutis im Sinne "bindegewebiger" Zonen korreliert sind. Es wurde das Gewebe über dem Kreuzbein (Zone 1) seitlich der LWS (2) über dem trochanter maior (3) über dem tractus iliotibialis (4) am medialen Rand des m. sartorius (5) oberhalb der Symphyse (6) und über dem tuber ossis ischii (7) untersucht. Als "bindegewebige" Qualitäten wurden das Volumen (sog. Quellung Q) die Rheologie (sog. Verhaftung V) und der Zugschmerz (sog. Anhaken S) erfaßt (bei den Zonen 5-7 konnte nur ein Teil dieser Qualitäten erhoben werden). Bei einer interindividuellen Korrelation (n. Pearson pos. Test auf Normalverteilung n. Kolmogorov-Smirnov) waren keine einzelnen Parameter (Q V S) pro Zone (1-7) mit dem subjektiven Beschwerdemaß korrelliert. Bei Zusammenfassung von Q+V+S ergibt sich für bestimmte Zonen eine signifikante Beziehung (siehe Tabelle in der für Q-S und deren Summe für die Zonen 1-7 die Irrtumswahrscheinlichkeiten in % bei zweiseitiger Testung angegeben werden). Für die klassische "Menses-Zone" präsacral (Zone 1) ist die Korrelation am deutlichsten. Von den drei Qualitäten scheint V die beste Trennschärfe zu besitzen. Das individuelle Körpergewicht beeinflußt die bindegewebigen Qualitäten nur gering; allenfalls sind die Schmerzhaftigkeit und das relative Körpergewicht schwach korreliert. Ein Einfluß der aktuellen Zyklusphase auf die Qualitäten der bindegewebigen Zonen konnte nicht nachgewiesen werden. H. Teirich-Leube: Grundriß der Bindegewebsmassage. B. Aufl. G. Fischer Verlag Stuttgart - New York (19781. M. Bühring: Theoretische Grundlagen der Bindegewebsmassage. Krankengymnastik 35 235 (1983). ___MH


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