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January 2022

Die Wirkung der Transcutanen Elektrostimulation (TES) auf die Histaminreaktion der Haut (HRH)

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 14 (1985) 286-287. 1985;

Abstract: Physiatrische Klinik der Komensky-Universität Bratislava Tschechoslowakei Im einfachen Blindversuch wurden einer Gruppe 18 gesunder Personen die HRH bei 10minütiger TES gegenüber der HRH des kontralateralen Gliedmaßes ohne TES verglichen. Durch intradermale Injektion von 0 1 ml Histamin in einer Konzentration von 0 001 g in 1 ml in die Volarseite des Unterarmes wurde die HRH hervorgerufen. Parameter der TES waren: Frequenz 75-100 Hz Pulsbereich 2-2 5 ms die Intensität wurde auf die Grenze der individuellen Schwellwerte der motorischen Stimulation eingestellt. Verwendet wurde ein Taschenstimulator tschechoslowakischer Produktion Analgonic. Der statistisch bedeutsame Unterschied zwischen beiden HRH wurde mittels Rang-Test für zwei verbundene Stichproben von Wilcoxon bewertet. Die Ausmaße des Erythems planimetrisch ermittelt waren signifikant kleiner bei TES als ohne TES. Unterschiede in der Größe des Ödems wurden nicht ermittelt. Subjektive Empfindungen wie Schmerz und Pruritus quantifiziert mittels der psychophysischen Methode "Magnitude Estimation" waren bei TES weniger intensiv. Eine kleinere Pruritusintensität verblieb auch nach Beendigung der TES. Die Ergebnisse zeigen daß die analgetische Wirkung afferenter Hyperstimulation mit der antinozizeptiven Wirkung wahrscheinlich über efferente Fasern des Sympatikus verbunden sein kann. Bei der HRH muß man auch mit der modulierenden Wirkung des CNS rechnen. ___MH


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