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November 2022

Zur perkutanen Resorption der Salicylsäure durch Iontophorese beim Menschen

Abstract: Aus dem Institut für Medizinische Balneologie und Klimatologie der Universität München Vorstand: Prof. Dr. H. Drexel Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde in der gesamten Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München vorgelegt von Roman Machens aus München 1985 Zusammenfassung Therapeutische Anwendungen der Iontophorese mit Salicylsäure und anderen Stoffen haben gute Ergebnisse zu verzeichnen. Studien über die erreichbaren Konzentrationen am Wirkort fehlen bisher weitgehend. PRATZEL und HILLMEIER (1984) wiesen mit Iontophorese am Schwein bis zu 100fach höhere Resorptionsraten von Salicylsäure gegenüber einfacher Permeation nach. In der vorliegenden Arbeit wurde an gesunden Versuchspersonen eine Salicylsäure-Lösung von 0.5 g/l auf 400 qcm Hautoberfläche angewandt. An 6 Versuchspersonen wurde jeweils Permeation von 30 Minuten Dauer mit Iontophorese von 30 oder 60 Minuten Dauer verglichen. Die Salicylatausscheidung im 24-Stunden-Sammelurin wurde mittels HPLC als Summe aus Salicyl- und Salicylursäure bestimmt. Bei Permeation fanden sich im Sammelurin im Durchschnitt 2.5 mg Salicylat bei gleichlanger Iontophorese mit 0.1 mA/qcm fast 4 mg und bei doppelt so langer Iontophorese (60 min) mehr als 24 mg. Dies entspricht den Ergebnissen von PRATZEL und HILLMEIER die am Schwein eine etwa 30-minütige Anlaufzelt vor dem vollen Einsetzen der Iontophoresewirkung fanden. Bei 6 weiteren Versuchspersonen wurde versucht durch tägliche Wiederholung einer einstündigen Anwendung der Iontophorese mit 0.1 mA/qcm höhere Urin- und Serumspiegel zu erreichen. Nach fünftägiger Anwendung fanden sich im Schnitt 30 mg Salicylat im Sammelurin was aber wegen der starken Streuung nicht als signifikant gelten kann. Die Konzentrationen von Salicyl- und Salicylursäure im Serum wurde ebenfalls mittels HPLC bestimmt und über das Körpergewicht auf das intravasale Gesamtsalicylat hochgerechnet. Im Mittel fand sich ein Anstieg von 2.2 mg auf 3.4 mg. ___MH


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