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January 2022

Pollenbeobachtungen und -informationen

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 14 (1985) S. 232-235. 1985;

Abstract: Aus dem Dep. Forsch. Abt. Derma Kantonsspital Basel Anschr. d. Verf.: Dr. phil. II Ruth M. Leuschner Dep. Forsch. Abt. Derma Kantonsspital CH - Basel Eingang der Arbeit: 10. 4. 1985 Für Polleninformationen sind korrekte Messungen unbedingt erforderlich. Diese können nur durch volumetrisch arbeitende Apparaturen erreicht werden. Dafür ist eine Einrichtung geeignet die in einem bestimmten Zeitraum eine definierte Menge Luft ansaugt und dann die schwebenden Partikeln - belebt oder unbelebt - auf eine Haftfolie niederschlagen läßt. Diese Folie ist mit Vaseline als Haftmittel bestrichen. Hierzu dient die "Burkard" -Apparatur (o. Abb. 1) die an verschiedenen Stellen von der Autorin beschrieben ist (z. B. in Leuschner 1974) (1). Was hier in unserem Lande jetzt in dieser Hinsicht geschieht ist die Bestimmung und Messung an acht Meßstellen die an klimatisch recht unterschiedlichen Orten installiert worden sind (o. Tab. 1). Nur die Stationen Lugano und Neuchätel werden durch in Basel angelernte Biologen am Ort selbst ausgewertet - alles andere wird in Basel selbst bearbeitet. Das Wichtigste an der Auswertung ist eine genaue Bestimmung der einzelnen Pollen. Morphologische Kenntnisse dieser Partikeln in allen Lagen unter dem Mikroskop sind die Voraussetzungen für diese Analysen. Zunächst wäre zu unterscheiden zwischen einem "Warndienst" den wir in unserem Lande nicht durchführen und dem viel einfacheren erheblich weniger aufwendigen "Informationsdienst" der - nach all unseren Erfahrungen - praktisch das gleiche leistet. Ein Warndienst ist z. B. in Österreich (5) üblich. In der Bundesrepublik Deutschland wird er jetzt nach dreijähriger Probezeit in Nordrhein-Westfalen auch in größerem Maßstab durchgeführt (6). Solch ein Warndienst kann zu einer ganz unerwünschten Erwartungsallergie führen. Hinzu kommt daß sehr genaue Angaben - etwa für die folgenden Tage - mit gewissen Fehlern belastet sein müssen da hier manche Faktoren vor allem des Wetters die noch nicht genau vorausgesagt werden können eine Rolle spielen. Wir gehen in Basel folgendermaßen vor: Die Befunde von sechs der erwähnten acht Meßstellen werden in einheitlichen Formularblättern vermerkt. Mit einem Blick kann festgestellt werden wo die Schwerpunkte liegen. Man sieht z. B. ob die Meßorte im Gebirge schon viel Graspollen aufweisen oder ob hier noch ein zögerndes Auftreten dieser Allergene vermerkt werden kann. Von Neuenburg und Lugano bekommen wir telefonischen Bericht über die Befunde der zwei letzten Tage. Diese Mitteilungen müssen in den Informationen mit berücksichtigt werden. Meteorologische Daten - hauptsächlich die Entwicklung des Wetters - können unter keinen Umständen vernachlässigt werden (4). ... ___MH


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