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September 2019

Längsschnittuntersuchung der renalen Wasser- Elektrolyt- und Harnsäureausscheidung während einer experimentellen Haustrinkkur mit einem mineralarmen Quellwasser (GRAUHOF-Brunnen) von abgestuftem CO2-Gehalt.

Journal/Book: Med. Inaug.-Diss. Marburg/Lahn 1984.. 1984;

Abstract: VII. ZUSAMMENFASSUNG Die Untersuchung der renalen Wasser- Elektrolyt- und Harnsäureausscheidung wurde im Rahmen einer experimentellen Haustrinkkur mit dem GH-Brunnen im Vergleich zu Marburger Leitungswasser an insgesamt 24 gesunden männlichen Versuchspersonen in 4 Teilgruppen durchgeführt. Folgende Erkenntnisse wurden dabei gewonnen: Das Mineralwasser mit dem höchsten Kohlensäuregehalt von 2600 mg CO2/kg steigerte die Diurese während der ersten 4 Stunden wesentlich mehr als die Wässer mit 1250 mg CO2/kg und ohne CO2. Die Steigerung reichte allerdings nicht an die durch Leitungswasser ausgelöste heran. Im Unterschied zum Leitungswasser erfolgte der Anstieg des Harnflusses nach Gabe von GH 2600 mg CO2 nicht sprunghaft sondern mit einer Verzögerung bis zum 6. Kurtag. Nur in dieser Gruppe war eine verspätet einsetzende Steigerung der Diurese nachweisbar und wurde als Ausdruck einer Auslösung adaptiver Umstellungen auf den täglichen Reiz der Mineralwasseraufnahme gewertet. Auch in der Nacht war nach Applikation dieses Wassers eine deutliche Zunahme des Harnflusses zum Kurende hin zu verzeichnen. Es ließ sich eine natriuretische Wirkung des GH-Brunnens ohne CO2 mit 2600 mg CO2 und des Leitungewassers nachweisen die nach Aufnahme von GH 1250 mg CO2 weniger deutlich war. Hinweise auf den Ablauf reaktiv periodisch gegliederter Kurverläufe konnten lediglich bei den Probanden gefunden werden die GH 2600 mg CO2 getrunken hatten. Somit erwies sich die Reizwirkung der Kohlensäure als von einer bestimmten Schwellenkonzentration abhängig die über 1250 mg CO2/kg liegt. Der Anstieg der Kaliumausscheidung hervorgerufen durch den GH-Brunnen 2600 mg CO2 wurde im Zusammenhang mit der Erhaltung der Homöostase den Säure-Basen-Haushaltes gedeutet der durch die peroral zugeführte Kohlensäure aus seiner Gleichgewichtslage gebracht wurde. . . .


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