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June 2019

Periphere Kreislaufadaptation unter krankengymnastischer Übungstherapie nach Immobilisation der unteren Extremität im Gips*

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 13 (1984) 377-383. 1984;

Abstract: Aus der Abteilung Physikalische Medizin und Rehabilitation - Zentrum Radiologie - der Medizinischen Hochschule Hannover (Vorstand: Prof. Dr. Dr. E. A. Zysno) Anschr. d. Verf.: Prof. C. Mucha Abteilung Physikalische Medizin und Rehabilitation - Zentrum Radiologie - der Medizinischen Hochschule Hannover Eingang der Arbeit: 12. 07. 1984 * Gewidmet Herrn Professor Dr. G. Hildebrandt zum 60. Geburtstag Zusammenfassung Bei 44 Patienten mit einer 6-wöchigen Gipsimmobilisation der unteren Extremität wurden während der anschließenden Frührehabilitation Durchblutungsparameter plethysmographisch kontrolliert. Im Seitenvergleich erfolgten zweimal wöchentlich Durchblutungsmessungen der Wadenmuskulatur unter Ruhebedingungen und nach einem 3-minütigen arteriellen Stau. Diese Kontrollmessungen konnten bis zum Abschluß der Frührehabilitation kontinuierlich 11 Wochen nach Gipsabnahme durchgeführt und bei der Nachuntersuchung 1 Jahr nach Entlassung wiederholt werden. Die Ergebnisse zeigen eine statistisch nachweisbare Mehrdurchblutung des immobilisierten Beines die während des 11-wöchigen Beobachtungszeitraumes unter den gegebenen krankengymnastischen Übungsbedingungen nicht normalisiert werden konnte. Die reaktive Hyperämie zeigte insgesamt keine so eindeutigen Seitendifferenzen wie die Ruhedurchblutung. Bereits in der 3. Therapiewoche erfolgte hier der Seitenausgleich. Die Ergebnisse der Nachuntersuchung wiesen keine berechenbaren Seitendifferenzen mehr auf so daß zwischenzeitlich eine Normalisierung der erhöhten Ruhedurchblutung erfolgt sein mußte. Die erhöhte Ruhedurchblutung wird als Ausdruck eines muskulären Leistungsdefizits angesehen das unter den gegebenen Übungs- und Ausgangsbedingungen in 11 Behandlungswochen noch nicht aufgeübt werden konnte. Neben übungstechnischen Gründen werden vor allem verzögerte Adaptationsreaktionen bei Patienten als Ursache für dieses Ergebnis angesehen und anhand von Ergebnisvergleichen aus der Literatur diskutiert. ___MH


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