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September 2019

Die Bedeutung der offenen Badekur*)

Journal/Book: H u K 38 10/84 S. 388-389. 1984;

Abstract: Dr. med. Heinz Meyer Präsident des Verbandes Deutscher Badeärzte e. V. Bad Salzuflen *) Vortrag anläßlich der Hauptversammlung des Deutschen Bäderverbandes am 14. Juli 1984 in Bad Pyrmont. Die offene Badekur - oft auch freie Badekur genannt - ist seit jeher ein Anliegen des Verbandes Deutscher Badeärzte gewesen. Der nach dem Kriege am 1. April 1953 geschlossene und in Kraft getretene RVO-Badearztvertrag zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter Beteiligung des Verbandes Deutscher Badeärzte e. V. und den Bundesverbänden der Orts- Betriebs- Innungs- und landwirtschaftlichen Krankenkassen der noch unter Mitwirkung der Arbeitsgemeinschaften der Landesstellen erfolgte war ein Anschlußvertrag des Vertrages der schon am 14. September 1939 geschlossen worden ist. Daneben sind seit 1951 Verträge mit dem Verband der Ersatzkrankenkassen getroffen worden die privatrechtlichen Charakter hatten. Diese Verträge mit den Ersatzkassen wurden am 1. Januar 1962 neu gefaßt und tragen noch die Unterschrift des damaligen 1. Vorsitzenden Dr. Hopmann. Am 1. April 1965 wurden diese Verträge ins öffentliche Recht überführt. Von diesem Zeitpunkt an hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung unter Mitwirkung des Verbandes Deutscher Badeärzte die Badearztverträge mit den Ersatzkrankenkassen geschlossen. Analog zu den Badearztverträgen mit den Ersatzkrankenkassen bestand ein Badearztvertrag mit der Postbeamtenkrankenkasse. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung beauftragte die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zentral für das gesamte Bundesgebiet mit der Abrechnung der Badearztscheine für die RVO-Kassen ab 1. April 1965 und für die Ersatzkassen ab 1. April 1975. Ich habe im Laufe meiner Amtszeit immer wieder auf die Bedeutung der offenen ambulanten Badekur hingewiesen und möchten Ihnen dazu jetzt einige Zahlen anhand geben die jedoch erst seit 1975 - dem Zeitpunkt als die zentrale Abrechnung durch die Badeärztliche Abrechnungsstelle bei der KVWL erfolgte - vorliegen: Jahr Kuren Kuren Kuren Veränderungen RVO-Kassen Ersatzkassen gesamt in % 1975 292 585 251 697 544 282 1976 208 686 193 259 401 945 -26 2% 1977 198 653 196 210 394 863 - 1 8% 1978 193 204 201 315 394 519 - 0 1% 1979 232 060 240 384 472 444 +19 8% 1980 278 437 272 330 550 767 +16 6% 1981 306 598 297 762 604 360 + 9 7% 1982 152 216 125 749 277 216 -54 2% 1983 160 811 185 001 345 812 +24 74% Der deutliche Rückgang im Jahr 1982 ist im wesentlichen auf das Kostendämpfungsergänzungsgesetz (KVEG) zurückzuführen durch das der zeitliche Abstand für Wiederholungskuren von bisher zwei auf nunmehr drei Jahre verlängert worden ist. Aus diesen Zahlen kann man sehr deutlich die Auswirkungen der letzten Rezession erkennen. ... ___MH


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