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June 2019

Wirkung eines CO2-Bades auf die Blutdruck-Reaktion während eines nachfolgenden psychomentalen Beanspruchungs-Testes am Wiener Determinationsgerät in normotonen Kontroll-Personen*

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 13 (1984) 219. 1984;

Abstract: Aus dem Institut für Balneologie und Angewandte Physiologie der Universität Freiburg (Direktor: Prof. Dr. E. Bassenge) Anschr. d Verf.: Prof. Dr. J. Holtz Prof. Dr. E. Bassenge Institut für Balneologie und Angewandte Physiologie der Universität Freiburg/Breisgau *Kongreßbeitrag vom 88. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation Nürnberg und Bad Windsheim 13.-15. 10. 1983. Die Kreislaufbelastung durch vegetative Reaktionen auf mentale und psychische Beanspruchung dürfte für viele Patienten von entscheidender Bedeutung für ihre weiteren Berufsmöglichkeiten sein. Deshalb ist die Untersuchung dieser Begleitreaktionen während standardisierbarer Beanspruchung am Wiener Determinationsgerät zur Erfolgsobjektivierung von Balneotherapie herangezogen worden (Zipp Z. Phys. Med. 6 239 1977; Baier et al. Z. Phys. Med. 8 36 1979). Wir haben geprüft ob die vegetative Reaktionsumstellung nach einem C02-Bad in einer verminderten Blutdruck-Reaktion während eines derartigen Testes nachweisbar ist. In 20 gesunden normotonen Probanden(40 ± 10 Jahre; 5 weibl. 15männl.) wurden an 3 Tagen zu jeweils gleichen Tageszeiten die Teste durchgeführt (Kontroll-Test I Test nach CO2-Vollbad; Kontroll-Test II) Blutdruck und Herzfrequenz wurden nichtinvasiv fortlaufend erfaßt. Während des Signal-Beantwortungs-Tests (15 min; ansteigende Signalfrequenz) stiegen Blutdruck und Herzfrequenz bis zur Überforderungsgrenze (50% Antworten richtig) und fielen dann ab. Die Zuordnung der Maxima zu dieser Grenze war für den Blutdruck enger (87 % im Intervall ± 2 min) als für die Herzfrequenz (65 % in±2 min) und folgte der signifikanten Verschiebung der Grenze durch Lerneffekte (505 ± 18 richtige Antworten in KT-I;554 ± 21 in T-CO2; 595 ± 21 in KT-II). Blutdrucke in T-C02 (Maximal-Druck Durchschnittsdruck während der Testzeit Erwartungsdruck vor Test-Beginn Druck-Anstieg) waren in 7 Probanden niedriger als in beiden Kontroll-Testen; bei 13 Probanden ergaben sich Überschneidungen einer Druckgröße mit KT-II. Druckwerte in T-CO2 über denjenigen beider Kontroll-Tests wurden nicht registriert. Die CO2-Wirkungen ([KT-I + KT-II]/2 - T-CO2) korrelierten nicht mit Alter Testergebnis Lernzuwachs oder Ruheblutdruck aber mit der Reaktion vor und während KT-I. Vergleiche der Änderungen (KT-I -T-C02 gegenüber KT-I - KT-II) zeigen daß diese CO2-Wirkung aus 2 etwa gleichen Komponenten besteht: CO2-spezifische Wirkung und unspezifische "Ausreißer-Normalisierung durch Versuchswiederholung" (Gewöhnung). Folgerungen: Der Test kann Personen identifizieren die auf Beanspruchung überschießend reagieren und in dieser Reaktionsweise mit CO2 günstig beeinflußbar sind. ___MH


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