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August 2019

Computertomographische plethysmographische und anthropometrische Messungen bei Gipsimmobilisation. Untersuchungen am Oberschenkel des Menschen.

Abstract: Aus der Klinik für Physikalische Medizin der Universität München Direktor: Prof. Dr. med. H. Drexel Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde in der gesamten Medizin an der Ludwig-Maximilians Universität zu München vorgelegt von Martin Heinz aus München Jahr 1984 Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit bemüht sich darum die bei einer Ruhigstellung mittels Oberschenkelgipsverband auftretenden Veränderungen mit Hilfe verschiedener Methoden zu erfassen und Eignung und Aussagekraft dieser Methoden zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden Ablauf und Folgen der Immobilisation an zwölf Patienten mit durchschnittlich 38 (18 bis 46) Tagen liegendem Oberschenkelgipsverband beobachtet. Indikation für den Gips war bei allen Patienten eine Erkrankung im Bereich des Kniegelenks. Die Ruhigstellungsperiode wurde dabei durch computertomographische Schnitte durch die Oberschenkel und deren planimetrische Auswertung erforscht nach der Gipsabnahme kamen Plethysmographie Hautfaltendicke- Hauttemperatur- und Umfangsmessungen zum Einsatz. Alle Untersuchungen erfaßten immer die kontralaterale Extremität als Seitenvergleich und interne Kontrolle mit. Es wurde am ruhiggestellten Bein eine deutliche Zunahme der Fett- und Bindegewebsanteile und eine vorherrschend atrophierende Kniestreckmuskulatur gefunden. Das gesunde Bein zeigte währenddessen eine geringe Hypertrophie von Fett- und Bindegewebe und allen Muskelgruppen. Aufgrund der durchgeführten Untersuchungen und unter Berücksichtigung der Literatur wird die Aussage getroffen daß es mit bloßen Umfangsmessungen nicht möglich ist daß Ausmaß der Immobilisationsatrophie am Oberschenkel zu bestimmen daß gleichzeitig durchgeführte Hautfaltendickemessungen dazu geeignet sind den Wert der Umfangsmessungen zu steigern weil so eine muskelatrophieverschleiernde Vermehrung des Unterhautfett- und -bindegewebes zur Aufdeckung kommt. Die Computertomographie erwies sich als überlegene Methode die auch bei liegendem Gips angewandt werden kann und neben einer Differenzierung von Muskulatur und Binde- und Fettgewebe eine getrennte Beobachtung einzelner Muskeln erlaubt was für eine Prophylaxe oder Therapie von Immobilisationsfolgen wichtig ist. Plethysmographie und Hautfaltendickemessungen haben ihren Wert vor allem in einer Aufdeckung pathologischer Beeinträchtigungen des arteriellen und venösen Gefäßsystems durch die Ruhigstellung. ___MH


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