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October 2021

Sind Trichomonaden und Mykosen ernst zu nehmende Störfaktoren unserer Kurorte?

Journal/Book: Z. angew. Bäder- u. Klimaheilkd. Stuttgart 23 (1976) 107 / Z. Physiother. Jg. 29 (1977) S. 380. 1976 / 1977;

Abstract: Balneo-Gyn. Abteilung der Paracelsus-Kurklinik Bad Schwalbach Zusammenfassung / C. DIETZE (Jena) Für die Kurbäder ist es wichtig zu wissen ob ein Trichomonas infizierter Patient eine Gefahr bietet für seine Mitmenschen außerhalb sexueller Berührungen. Schmierinfektionen sind möglich wie viele Beobachtungen bewiesen. Bei Temperaturen unter 6° und über 40°C sterben Flagellaten ab jedoch ist eine Adaptation an verändertes Milieu möglich. Bei jeder Kurpatientin und badenden Mitarbeitern werden bei der Erstuntersuchung ein Scheidenabstrich und Harnsediment angefertigt. Ist das Ergebnis positiv werden die Patienten behandelt und eine Partnerbehandlung eingeleitet. Während der Therapie gehen alle Badeanwendungen weiter außer Schwimmbecken. Die Anwesenheit von Candida in der Scheide hat nicht zwangsläufig Krankheitswert. Diesen bekommt sie durch Änderung der Stoffwechsellage oder bei längerer Ovulationshemmereinnahme. Die Abstriche der Kurpatientinnen ergaben 6% Trichom. vaginalis und 11% Candida albicans. Sie konnten alle saniert werden. Bei sachgemäßer Anlage der Schwimmbecken bei optimalen hygienischen Verhältnissen und ärztlicher Vorsorge ist die Ansteckungsgefahr der Patientinnen innerhalb der Kurklinik unwahrscheinlich wogegen das Baden in Flüssen und in Seebädern sicher risikoreich ist. ___MH


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