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October 2021

Bestimmung des unteren Schwellenwertes der Radioaktivität von Wässern mit chemischen Methoden

Journal/Book: Zschr. Physiother. Jg. 27 (1975) 465-467. 1975;

Abstract: Aus dem Institut für anorganische und analytische Chemie (Leiter: DOZ. Dr. J. PAWLACZYK) der Medizinischen Akademie Poznan Die bisherigen Normen der Radioaktivität von Heilwässern sind in verschiedenen Ländern unterschiedlich. Dieser Wert betrug ursprünglich entsprechend der Nauheimer Beschlüsse 5 Mache-Einheiten = 1 8 nCi/l und diese Werte beruhten auf statistischer Grundlage. In Polen wurde als Grenzwert für radioaktive Wässer 2 nCi/1 = 2 37 Alpha-Zerfallsereignisse pro Sekunde [1 angenommen. Nur trifft man jetzt häufig auf die Meinung daß der Mindestwert für radioaktive Wässer erhöht werden müsse. Daher werden bei uns seit einigen Jahren chemische und biochemische Untersuchungen ausgeführt um den niedrigsten Gehalt an Radioaktivität festzustellen bei welchem noch Effekte ihrer Aktivität auftreten [2 3]. Wir stützen uns bei diesen Untersuchungen auf den ionisierenden Einfluß der Alpha- und Beta-Strahlung auf das Wasser und auf dadurch verursachte Änderungen seines Oxydreduktionspotentials. Unsere Untersuchungen wurden mit Substanzen ausgeführt welche sehr empfindlich auf Oxydationsmittel reagieren und verhältnismäßig einfach bestimmt werden können: Indigokarmin Benzidin und 1-Askorbinsäure. Sie wurden mit 0 6 % Wasserstoffsuperoxyd-Lösungen in künstlich hergestelltem radioaktivem Wasser (Apparat mit Radiumpräparat für Hauskuren) oxydiert. Die Radioaktivitätsmessungen der Lösungen wurden mit einem Elektrometer sowie mit einem mehrkanaligen Szintillationsspektrometer (2 Sonden NaJ/Tl Durchmesser 4 4 mm 1 Sonde Durchmesser 3 3 mm) verbunden mit einem Amplitudenanalysator (SA-40-B). Das Wasser aus dem Apparat mit Ra-Präparat verdünnt mit destilliertem Wasser auf Radioaktivitäten von 4 8-0 6 nCi/l wurde zur Herstellung von 0 6 % H2O2-Lösungen benutzt die also entsprechend schwach radioaktiv waren und damit wurden die chemischen Untersuchungen durchgeführt. In Abbildung 1 (o. Abb.) ist die Effektivität der Einwirkdauer der Wasser-Radioaktivität auf Lösungen von 1-Askorbinsäure in Gegenwart von 0 6% H2O2 dargestellt. Dann wurden in speziellen Serien Untersuchungen über folgende Reaktionen ausgeführt: a) Von Indigokarmin mit H2O2-Lösungen verschiedener Radioaktivität und nach Zusatz von Spuren speziell katalytisch aktiver Schwermetallionen. Die Ergebnisse sind in Tabelle I (o. Tab.) zusammengestellt. b) Von Benzidin (B. hydrochloricum) mit verschiedenen radioaktiven H2O2-Lösungen gleichfalls mit Zusatz der Schwermetallionen. Die Ergebnisse enthält Tabelle II (o. Tab.). Ein Teil der Ergebnisse ist schon in den Annales Pharmaceutici (Pozn. Tow. Przyj. Nauk) veröffentlicht worden [2 3]; dort ist auch die genaue Arbeitsmethode angegeben. ... ___MH


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