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June 2019

Psychosomatische Aspekte der Rehabilitation nach Herzinfarkt

Journal/Book: Krankengymnastik 26 (1974) 51 6 Literaturangaben/ Zschr. Physiother. Jg. 27 (1975) S. 480. 1974 / 1975;

Abstract: II. Medizinische Univ.-Klinik Hamburg-Eppendorf Zusammenfassung / R. CALLIES (Jena) Die psychosomatische Sicht der Rehabilitation nach Herzinfarkt orientiert sich an vier Etappen des Rehabilitationsprozesses: Intensivbehandlungsstation allgemeine internistische Station Rehabilitationsklinik Infarktsportgruppe am Wohnort. Im Intensivbehandlungsstadium sollte jede sich bietende Gelegenheit benutzt werden um spontan mit dem Patienten zu sprechen. Die häufige Verbalisierung von sekundär-hypochondrischen Vorstellungen zieht für den Patienten merkliche psychische Entlastungen nach sich. Auf der allgemein internistischen Station dienen ärztliche Gespräche dazu beim Patienten die Qualität der Kooperationsbereitschaft für den weiteren Rehabilitationsprozeß zu testen. Die Kooperationsbereitschaft des Patienten wird unter Umständen gefördert wenn man die Angehörigen einbezieht. Unter emotionaler Präsenz versteht man das Bewußtsein von bestimmten seelischen Einstellungen und psychodynamischen Abläufen beim Patienten sowie das situationsgerechte Reagieren auf diese. Die Krankengymnastin muß die Fähigkeit besitzen beim Patienten psychologisch adäquat mit der Selbsterfahrung der steigenden Belastbarkeit umzugehen. Es ist an der Zeit sich ernsthaft Gedanken zu machen wie man Krankengymnastinnen ermöglichen kann Kenntnisse zu erwerben für einen effektiven klinisch-psychologischen Patientenumgang. ___MH


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