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September 2019

Kurverlauf und Kurergebnis bei Kindersolekuren1

Journal/Book: Zschr. Physiother. Jg. 27 (1975) 145-151. 1974;

Abstract: Aus dem Kindersanatorium (Chefarzt: Dr. med. H.-W. ETTRICH) des Volkssolbades (Ärztlicher Direktor: OMR Dr. med. H. BLAHA) Bad Salzengen 1Nach einem Vortrag auf dem Symposion "Schleimhaut der Atemwege und Aerosole" September 1974 Bad Salzungen. Zusammenfassung Am zeitlichen Verlauf der Frequenz der interkurrenten Infekte der Asthmaanfälle und der täglichen Streuung der Rektaltemperatur lassen sich bei kollektiver Betrachtungsweise auch unter den Bedingungen der Solekur typische reaktive Phasen im Kurverlauf darstellen. Ihr zeitliches Auftreten stimmt im wesentlichen mit der von MENGER und Mitarb. gegebenen Einteilung überein. Das Kurergebnis erfährt insbesondere durch die interkurrenten Infekte eine negative Beeinflussung. In der Gruppe mit schlechtem Kurergebnis lag die Infektfrequenz fast doppelt so hoch. Gleichzeitig fand sich bei dieser Gruppe ein 2. stärkerer Morbiditätsgipfel in der 5. Kurwoche der auf eine weitere Labilitätsphase hinweisen dürfte. Außerdem fand sich in dieser Gruppe eine hohe Quote der Mehrfacherkrankungen und die interkurrenten Infekte verliefen schwerer. Statistisch konnte ein Zusammenhang zwischen dem schlechten Kurergebnis und der Infektfrequenz gesichert werden. Der Beurteilung des Kurergebnisses nach rein klinischen Methoden sind Grenzen gesetzt. Eine sinnvolle Ergänzung der klinischen Methoden durch objektiv metrische Verfahren erscheint notwendig. Eine gezielte Infektionsprophylaxe eine individuell bemessene Kurdauer und die ständige ärztliche Überwachung sowie die individuelle Gestaltung des Kurregimes erscheinen geeignet das Kurergebnis weiter zu verbessern. ___MH


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