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October 2021

Der Befund Das röntgenologische Lungenbild beim pulmonalen Hochdruck

Journal/Book: Praxis aurea 6 Nr. 18 (1970) 13. 1970;

Abstract: Die Ursache eines pulmonalen Hochdrucks kann akut einsetzen oder sich schleichend entwickeln im Verlauf rasch wieder abklingen oder irreversibel bleiben. Die Ursache ist meist eine Erkrankung des Atmungsorgans oder eine Abweichung im Lungengefäßsystem. Änderungen der Blutbeschaffenheit kommen seltener in Frage. Häufigste Ursache des akuten Bildes ist die Lungenembolie. Wenn es hier überhaupt zu einer Röntgenuntersuchung kommt ergibt die Aufnahme aber meist einen negativen Befund da fließendes oder geronnenes Blut naturgemäß auf Schirm oder Bild nicht unterschieden werden können. Bei den Verschlüssen kleinerer Einheiten d. h. bei den Infarkten zeigen sich dagegen oft keilförmige bis rundliche Verschattungen nicht selten mit unscharfer Begrenzung. Hier kommt ein Hochdruck allerdings meist erst bei einer Vielzahl von Gefäßverschlüssen zustande oder wenn reflektorische Vorgänge mit hereinspielen. Sind die Embolien ganz in den Endgefäßen entstanden so ergibt sich auch hier kein positiver Röntgenbefund. Eine weitere Ursache für das rasche Ansteigen des pulmonalen Bluthochdruckes ist der asthmatische Anfall. Hier können sich röntgenologisch eine Lungenblähung mit vermehrter Strahlendurchlässigkeit ein Tiefstand und eine Abflachung des Zwerchfells sowie stumpfe Rippen-Zwerchfellwinkel zeigen. Auch akute Infiltrate können hier auftreten. Beim Ertrinken wobei ebenfalls eine akute pulmonale Hypertension auftreten kann zeigen sich je nach Inspiration und Verlegung der Bronchien einseitige oder doppelseitige Verschattungen ähnlich denen eines Lungenödems oder eine enorme Lungenüberblähung. Schließlich können noch verschiedene Pneumothoraxformen je nach Art und Entstehung zum Druckanstieg im pulmonalen Gefäßsystem führen. ... ___MH


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