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October 2022

Neues zur Wirkungsweise physiotherapeutischer Behandlungsverfahren

Journal/Book: Vortrag: d. Gesellsch. f. Physiother. Berlin 10.01.1969. 1969;

Abstract: Forschungsinstitut für Balneologie und Kurortwissenschaft Bad Elster (Direktor: Dr. med. habil. H. Jordan) Orientiert man sich an einer derzeit geltenden "Theorie des Organismus" (ROTHSCHUH (48)) so ist man als Physiotherapeut versucht zu formulieren die Physiotherapie (Pth) ziele "auf eine phasengerechte Beeinflussung der bei einer Krankheit gestörten bionomen Koaktivkomplexe d.h. assoziativer koordinativer und/oder integrativer Verbundsprinzipien ab" weil bei allen pth. Maßnahmen insbesondere aber denen der Hydro- und Bewegungstherapie Reaktionen des Gesamt-Organismus in umfassenderer Form erzeugt werden als es bei anderen Therapiemaßnahmen geschieht der wenigstens sichtbar wird. Gewiß wird jede Therapie für sich in Anspruch nehmen können in irgendeiner Art und Weise einer solchen Zielsetzung genügen zu wollen. Es leuchtet aber ohne weiteres ein daß dieses Ziel der bionomen Therapie am ehesten erreicht wird wenn eine großflächige Stimulation maßgeblicher Funktionskreise gelingt und nicht nur über eindimensionale oder linearkausale Angriffe eine engbegrenzte gewissermaßen örtliche Leistungsprovokation zustandekommt. Nach den alten Gesetzen der Zusammenhänge zwischen Organ und Funktion wie sie schon von LORENTZ oder ROUX (BARON (3)) formuliert wurden bildet die abgeänderte Funktion das Organ anpassend um so daß über eine solche geänderte Funktion rückläufig auch die Leistungsanpassung des Organes erreicht werden kann. Bionomie bedeutet als Begriff aber gleichzeitig auch Ökonomie in dem Sinne mit einem Minimum an aufwand ein Maximum an Leistung zu erzielen. Eine veränderte Organleistung kann aber wenn sie in diesem Sinne ökonomisch sein soll nur in ständiger Übereinstimmung mit der regulatorischen Gesamtlage des Organismus erwartet werden woraus hervorgeht daß diese regulatorische Gesamtlage des Organismus auch tatsächlich beansprucht werden muß wenn eine solche Einpassung erzielt werden soll. Das Hauptmoment der Wirkung der Pth. besteht dabei also in der koordinierenden Aktivierung größerer Funktionskomplexe. Hier liegen also die Vorteile einer - wie wir in diesem Zusammenhang sagen möchten - ganzheitlich orientierten Therapie stimulierenden Charakters gegenüber vielen eindimensionalen Angriffsversuchen anderer Art. In diesem Sachverhalt liegt andererseits die Schwierigkeit und wenn diese beherrscht wird der Erfolg der pharmakologischen Behandlungskunst: mittels des eindimensional beabsichtigten Eingriffes die Bionomie herzustellen und sie nicht etwa durch unbekannte Risiken mehrdimensional Effekte zu zerstören. Solange wir nicht alle Nebenwirkungen kennen die wir als Ärzte dem Kranken mit unserem therapeutischen Bemühen zumuten sollten wir versuchen mehr die bionomen Tendenzen des Kranken zu unterstützen als der - mitunter sehr verlockenden - linearkausalen Plausibilität pharmakologischer Wirkeffekte zu vertrauen. Es sind ja nicht nur Rück- oder Nebeneffekte sondern z.T. sogar schädigende Wirkungen die von solchen speziellen Pharmaka ausgehen können die uns auch nur ungenügend bekannt sind. Nur von einer solchen Warte kann der Einsatz der Pharmako- und der Physiotherapie verantwortlich geplant und erfolgreich abgeschlossen werden. Die Pth. hat allerdings sofort dort ihre Grenze wo sie nicht die zuverlässigste rascheste und dabei risikoärmste Therapie ist - nach diesen 3 Kriterien abzuwägen hat jeder verantwortungsbewußte Physiotherapeut. Von allen bisher erforschten Bezeichnungen ist wohl die Deklaration der Pth. als "Reaktionstherapie" wie es v. NEERGARD (40) getan hat die klarste. Mit HOFF (27) könnte man noch von "Regulationstherapie" sprechen. Die Bezeichnungen "kybernetische" oder "regulatorische" Therapie sind noch unglücklicher als sie falsch sind: Eine Therapie selbst ist weder ein kybernetischer noch ein regulativer Prozeß - lediglich die Reaktionsform des Organismus kann eine kybernetisch oder regulativ dirigierte Antwort sein. Durchaus noch nicht für alle Reaktionskomplexe die der menschlich Organismus auf irgendeinen Reiz hin zu entwickeln imstande ist ist nachgewiesen daß es sich dabei um echte Regelprozesse handelt. Man sollte also tunlichst vorsichtig mit solchen übereilten und unzutreffenden Formulierungen sein Die Bezeichnung "Reaktionstherapie" würde deshalb am ehesten der tatsächlichen Lage gerecht weil die Pth. eine reaktive Leistungsbereitschaft des Organismus voraussetzt die z.B. im gegebenen Fall durch eine anderweitige Therapie vorher erst geschaffen werden muß etwa durch substitutio oder durch exclusio. Injiziere ich um ein Beispiel zu nennen einem Kranken Nebennierenrindenhormon so stimuliere ich ihn in dieser Richtung blockiere aber gleichzeitig die körpereigene Produktion dieser Wirkstoffe. Hingegen vermag ich durch verschiedentlichste physiotherapeutische Maßnahmen eine Aktivierung der NNR zu erreichen die den gleichen Zweck erfüllt ohne einen markanten Hemmeffekt der körpereigenen Hormonproduktion befürchten zu müssen. Noch immer ist der Computer Mensch besser befähigt z.B. die hormonell optimale Dosierung zu bestimmen als das Pharmakologische Experiment. Voraussetzung ist dabei nur daß der Körper in der Lage ist diesem Reiz noch nachzukommen d. h. daß seine Reaktion zu der ihn die Pth. veranlaßt noch möglich ist. Dann hat also die Bezeichnung "Reaktionstherapie" ihre volle Berechtigung. In diesem Sinn ist z. B. anerkanntermaßen die körperliche Bewegung entsprechend einer bionomen Integration korrelativer Verbundsprinzipien das beste Mittel zur langanhaltenden Ökonomisierung der Kreislauffunktionen (JUNGMANN (32)) die jeder pharmakologischen Überwindung einer Kreislaufinsuffizienz nachfolgen muß wenn der Heilerfolg stabilisiert werden soll. Nun ist die Kausalkette: vermehrte Muskelarbeit - vermehrtes Sauerstoffbedürfnis - vermehrte Kreislaufleistung - vermehrte Atemleistung sehr plausibel und denkgeläufig. Da sehr viele pth. Aktionen eine vermehrte Bewegung oder eine vermehrte Durchblutung erzeugen ist es leicht einleuchtende Wirkungsprinzipien zu demonstrieren. Im Sinne des Begriffes "Reaktionstherapie" ist es jedoch problematisch von "Wirkprinzipien" der Therapie zu sprechen. Im Grunde sind es "Wirkprinzipien" des Organismus die zu diskutieren sind worauf PIRLET jüngst in Locarno hingewiesen hat. (44) Gedankliche Erörterungen dieser Art werden besonders noch durch das Syndromdenken gefördert wie es die französische klinische Schule besonders lehrt. Therapievorstellungen solcher Art sind dann nicht mehr als kausal nicht eigentlich mehr als symptomatisch sondern als syndromal anzusprechen. Alle diese drei Formen der Therapie haben ihre berechtigte Anwendungssphäre - nur muß man unverrückbar daran festhalten daß jede wirkliche wirkungsvolle Therapie nur von der Klarheit der Diagnose d.h. der umfassenden Kenntnis des zugrundeliegenden krankhaften Geschehens abhängt. Die Betonung liegt hierbei auf "umfassend" man könnte dafür auch sagen "ganzheitlich". Und in einem solchen Sinne kann Pth. niemals Konkurrent sondern nur Kombattant anderer Therapiearten sein - d. h. es kann keinen Ausschließlichkeitsanspruch geben der auf der Ebene der Methodendiskussion ausgetragen wird. Ziel muß es ja vielmehr sein zu erweisen ob die Pth. und in welchem Maße sie in der Lage ist im Sinne der bionomen Ökonomie heilend zu wirken - einzig und allein diese Entscheidung rechtfertigt es etwa die Pharmakotherapie abzulehnen und auf die "untoxischen" Behandlungsverfahren zurückzugreifen. Das Denken in den geläufigen Kausalketten pflegt sich bei Erörterungen über die Wirkungsphysiologie der Hydro- Wärme- und Bewegungstherapie auf die Funktionsbeziehungen Wärmestoffwechsel - Kreislauf - Sauerstoffversorgung einzuengen. Nun ist damit zweifelsohne viel erklärbar; diese Seite der Effektivität ist auch bestens untersucht. So wissen wir etwa aus der Wärme - und Kälte - Therapielehre folgendes: Absinken der Körpertemperatur führt zu einer gegenregulatorischen Sollwertverstellung der Körperkerntemperatur; obwohl es in einem System der Thermoregulation keine "Sollwerte" sondern nur "Zielwerte" geben kann (GOLENHOFEN (17)). Hautschichtdicke (PIRLET (42)) und Durchblutungsgrad der Haut bestimmen die Reaktion d.h. den Grad der Auskühlung resp. Erwärmung. Da die Thermoregulation tageszeitlichen Schwankungen unterliegt befindet sich der menschliche Organismus zwischen 3.00 und 15.00 Uhr Ortszeit in einer aktiven Aufheizungsphase zwischen 15.00 und 3.00 Uhr aber in einer Auskühlungsphase. Kältemaßnahmen sind daher am "biologischen Nachmittag" viel stärker wirksam oder unangebracht (HILDEBRAND (22)) andererseits ist zu diesem Zeitpunkt dagegen ein schweißtreibender Effekt therapeutisch angestrebt effektvoller. Erstaunlich erscheint wie rasch Überwärmungsprozesse z.B. durch einen Saunaaufenthalt hervorgerufen durch anschließende Kaltmaßnahmen rückläufig beeinflußt werden (FRANKE (11) HILLE (23) JUNGMANN (33)). Die Überwärmungseffekte selbst sind geringer als man bisher annahm (FRANKE KOCKEN u. KAUFMANN (12)); für die Sauna hat HASAN einen Anstieg des Sauerstoffverbrauches um nur 20% und einen nur mäßigen Anstieg des Schlagvolumens des Herzens neben einem Abfall des systolischen Druckes gefunden (20). Die wahrscheinlich wichtigeren endokrinen Funktionsänderungen konnten aber auch von dieser bisher besten Expertengruppe in Finnland nicht experimentell belegt sondern nur erschlossen werden. Interessant ist vielleicht die neuerdings vorgebrachte empirische Meinung heiße Bäder bzw. Überwärmungsprozesse würden die menschlichen Spermien inaktivieren - wie schön wäre es wenn sich hier ein Beitrag der Physiotherapie auch zum Problem der Geburtenkontrolle sicherstellen ließe! Die Konstitution ist für die Reaktion auf Wärme und Kälte freilich mit ausschlaggebend jedoch hat sich die alte LAMPERTsche Einteilung in die bekannten Reaktionstypen nicht mehr halten lassen; es führt ihre Eingruppierung nicht zu den gewünschten reaktionsprognostischen Erkenntnissen (PIRLER (43)). Die alte KNEIPP-PRIESSNITZsche Kaltreiztherapie hat nach den jüngsten Erfahrungen durch das Konzept SELYEs eine bedeutende Bestätigung erfahren. Plötzlich Kälteeinwirkungen bedingen thermoregulatorisch gut erklärbare aktive Reaktionen hinsichtlich der physikalischen oder chemischen Wärmeproduktion eine Ionisierung der Gefäße aber auch eine aktive Kälteanpassung (Verlust des Kältezitterns Anstieg der Hauttemperatur Ankurbelung des Stoffwechsels (GÄRTNER (13) JOY (31)) sowie eine kortikomotorische Aktivitätssteigerung mit Förderung der Gamma-Aktivität und Synchronisation der Gamma-Aktivität des Gyrus hippocampus (EULER u. SÖDERBERG (10)). Ferner wissen wir von der Überempfindlichkeit der Erschöpfungszustände gegen Kältereize (HOCHREIN u. SCHLEICHER (26)) oder daß eine Hyperreaktivität auf den cold-pressure-test zum Erwerb einer späteren Hypertension prädestiniert u.ä.m. Alles deutet darauf hin daß in der Adaptation an Kaltreize eine erhebliche aktive Leistung des Organismus zu sehen ist. Versteht man unter Adaptation "gleichsam eine Regelung höherer Ordnung indem der akute Regelungsprozeß im Sinne einer verbesserten Regelung umgeformt wird" (GOLENHOFEN (18)) so ist zu verstehen daß über den Weg einer sogenannten gekreuzten Adaptation (cross adaptation) eine gleichsinnig positive Regulationsoptimierung nicht nur im stimulierten Bereich hier also z.B. dem Wärmehaushalt sondern auch den mit ihm in engerer oder auch weiterer Reaktionsbeziehung stehenden Funktionssystemen erreicht wird. In dieser modernen Interpredation ist eine erste gut fundierte Erklärung der einer Kaltreiztherapie zugeschriebenen allgemeinen Effekte gegeben. So ergeben Kaltreizserien bei Ratten eine allmähliche Pulsfrequenzsenkung im Sinne einer gekreuzten Anpassung (GLASER u. GRIFFIN (16)) ähnlich wie etwa bei körperlicher Belastung adaptiv die Sauerstoffmangeltoleranz als positiver cross-adaptation-Effekt verbessert wird. Allerdings kann Adaptation an Kälte auch negative cross-Effekte erzeugen d.h. gegensätzlich verlaufende Anpassungserscheinungen (BRÜCK (4)). Die Kälteadaptation verläuft offenbar über Leistungen der NNR; möglicherweise wie Versuche mit ß-Rezeptorenblockade nahelegen (ELSTER u. Mit. (9)) speziell über die Wirksphäre des Isoprenalins das wie bekannt neben seiner Stoffwechselsteigerung als ß-Rezeptorenwirkstoff auch einen merklichen kardiodynamischen Effekt entfaltet. Alle bisherigen Versuche mit der Kälteadaptation an Tier und Mensch ergeben daß die reaktive Ankurbelung der Stoffwechselsteigerungen das Kältezittern und die Kreislaufreaktionen beim Adaptieren anders und weniger ausgeprägt sind als beim Nichtadaptierten. Das Kältezittern wird weniger der Stoffwechsel steigt an (GÄRTNER u. PFEIFFER (13)); die Körpertemperatur kann ohne entsprechende reaktive Stoffwechselsteigerung absinken und es vermehrt sich das Subkutanfett (WILSON (52)). Die vermehrte Ausscheidung von Histamin und Serotonin (LEBLANC (36)) sind wohl Zeichen oder Mitreaktionen - das ist noch unbestimmt - einer vermehrten Schilddrüsenaktivität (SCHARF u. Mit. (49)). Der adaptierte Organismus spricht anders auf Noradrenalin an das dann eine verstärkte calorigene Wirkung entfaltet (JOY (31) HANNON (19)). Auch reaktive Leistungen am örtlichen Kreislaufschenkel in Form einer verstärkten Gefäßdilatation bei kälteadaptierten Versuchen im Eiswasserbad sind zu beobachten (ADAMS u. SMITH (1)). Dem entspricht auch der Nachweis daß Kaltreize im Sommer (= wärmeadaptierter Mensch) stärker bradykard wirken als im Winter (= kälteadapierter Mensch) (HILLE (23)). Auf solchen Wegen erscheint es möglich die Kneipp-Therapie und auch die Klimatherapie erneuten Prüfungen unterziehen zu können wie wir dies denn auch in unserem Forschungsprojekt geplant haben. Es scheint überdies eine allgemeine Fähigkeit der biologischen Substanz zu sein eine Adaptation an Kälte in sehr viel extremeren Bereichen ermöglichen zu können als eine Anpassung an Wärme. Wir wissen das von Effekten der Lyophilisierung der Hypothermiechirurgie und der mikrobiologischen Paläontologie (DOMBROWSKY (6)) und verstehen unter Bezug auf die Interpretation daß Adaptation "eine Umstellung ist die das Überleben unter veränderten Bedingungen begünstigt" (PROSSER (46)) warum gerade die Anpassung an Kälte eine so bedeutende lebenserhaltende Rolle in der Weltbiologie spielt. Der Begriff der Adaptation führt auf die Terminologie der sog. "streß-Therapie" der für die Pth. so gern in Anspruch genommen wird (BAJUSZ (2)). Gewiß ist er so problematisch wie alle vorher erwähnten Bezeichnungen; denken wir nur daran daß bereits z.B. die Entnahme von 5ml Blut bzw. der damit verbundene Einstrich der Nadel in die Blutbahn eine eindeutige Alarmsituation im Sinne SELYEs auslöst wie PISCHINGER (45) mit seiner Serumjodometrie nachgewiesen hat. Die erzielte Adaptation an die Reizserie ist aber das Entscheidende der auch die vielgerühmte vegetative Umstellung und das was wir Kurreaktionen zu nennen pflegen zuzuschreiben ist. Adaptation heißt dabei Normalisierung nach voraufgegangener Labilisierung heißt Verminderung der kollektivtypischen Variation nach vorheriger Vermehrung derselben. So kann was man auch bei der Prüfung der Physiotherapie beachten muß ein Ausbleiben irgendeines erwarteten Effektes das Zeichen einer erreichten Adaptation sein! Das ist besonders auch im Hinblick auf die biostatistische Interpretation - z.B. fehlende Signifikanz - bedeutsam. Die Bedeutung der streß-Abfolge durch die Pth. läuft dann darauf hinaus den sog. "unspezifischen" Effekten bei der Pth. einen viel größeren Rang und Raum zuzumessen als den spezifischen die wir so gerne unserem Kausalitätsbedürfnis folgend als Indikation für unser therapeutisches Handeln postulieren. Daraus geht weiter hervor wie sehr der Effekt einer pth. Maßnahme durch den Reaktionszustand (= Anpassungsermöglichung!) des Organismus moduliert werden muß und kann insbesondere auch dann wenn der Körper gleichzeitig zur Pth. noch mit Medikamenten behandelt wird. Wir haben in gezielter Untersuchungsreihen solche Modulation nachgewiesen studiert am Kureffekt unter medikamentöser Beeinflussung (JORDAN u. MÜNCH (30)). Aus ihnen resultiert daß der bis in die 3. Kurwoche reichende Umstellungsprozeß vorwiegend als histiotroper Vorgang anzusprechen ist der histiotrope Wirkweisen medikamentöser Art im Sinne von Verstärker- oder Tempoeffekten zu beeinflussen vermag ergotrope Tendenzen aber abschwächt. Die Bedeutung dieser Versuche ist kürzlich von SCHMIDT-KESSEN (50) hervorgehoben worden. Da nun aber ein permanenter Streß wie ihn etwa unsere reizüberflutete Alltagssituation darstellt verhindert daß sich der Organismus nach Überstehen der Alarmreaktion im Sinne der Adaptation beruhigt; ein chronisches Stecken-Bleiben im Alarmstadium daher ein pathogenetisches Kriterium ersten Ranges für unsere gegenwärtige Reaktionslage darstellt ist klar daß pth. Maßnahmen auf Menschen in solchem Reaktionszustand ganz anders wirken müssen als auf adaptierte. Gleichzeitig bedeutet diese Dauerauslenkung der vegetativkortikalen Reaktivität nach der ergotropen Seite mit Verlust der heilsamen Histiotropie eine Störung der vegetativen Rhythmik - dies gilt auch vice versa. Ich habe darüber auf unserem letzten Kongreß in Dresden anhand der Pharmakologie der intimen Herzrhythmik berichtet. (JORDAN (29)). Histiotropie bedeutet also auch Eurythmie d.h. rhythmisch-funktionelle Optität. Die Reizserientherapie mit stress-Charakter die also zur Histiotropie führt ist damit auch eine Rhythmotherapie mithin auch eine sicher wirksame Hilfe in der Therapie der sog. Entordnungskrankheiten (KÖTSCHAU (35)). Hier scheint mir das wichtigste Argument zugunsten der Rolle der Pth. in der Prävention zu liegen. Daß im übrigen diese Histiotropie nicht durch passive Ruhe und Schonung sondern besser durch aktives Tun erreicht wird beweist uns die "Wissenschaft vom Urlaub" wie sie HITTMAIR (24) begründet hat. "Ausruhen" wird im Sinne dieser Lehre interpretiert als "etwas anderes tun als das was zur Ermüdung geführt hat" (GIBERT-QUERALTO (15)) - Gedanken die schon auf Arbeiten von SETSCHENOW 1903 (BYKOW (5)) in Rußland über die Überwindung der Ermüdung durch körperliche Aktivität zurückgehen. Auf solche Vorstellung baut sich das Bild des Kurortes von morgen auf das mit dem Wort "Trainingskurort" ebenso grob wie umfassend gekennzeichnet werden soll. "Histiotropie" ist nicht gleichbedeutend mit "Ruhezustand" - nach den Vorstellungen der modernen Physiologie ist Histiotropie ein aktiver Prozeß zur Wiederherstellung der Energiebevorratung. Was das letztlich bedeutet wird am ehesten klar wenn man sich vergegenwärtigt daß mit einem intensiven körperlichen Training eine "Trainingshistiotropie" erreicht werden kann. Mit einem solchen körperlichen Training kann also tatsächlich ein vegetatives Gegengewicht gegen die einseitige ergotrope Überforderung des Menschen geschaffen und erhalten werden. Die schon kurz erwähnten Arbeiten von PISCHINGER haben nun jüngst zu recht aufschlußreichen Folgerungen geführt. Es konnte gezeigt werden daß die Reaktionsform des Bindegewebes oder - wie BUTTERSACK es nannte des Grundgewebes - Wirkungen erklärbar machen kann die z. B. mit Hilfe des regulativen Räderschemas von HOFF nicht erklärbar sind: eben die Wirkungen der Hydrotherapie der Massagen oder der Neutraltherapie. Jede Maßnahme die Energie in irgendeiner Form in dieses Grundgewebe hineinträgt vermag über die Transmittersubstanzen Azetylcholin und die Katecholamine die vegetativen Funktionen auszulösen und selbst die Großhirnsphäre zu erreichen wobei dieser Grundplexus sowohl ortho- als auch parasympathische Wirkungen ausüben kann. Das Verdienst PISCHINGERs liegt darin vielen spekulativen oder empirischen Vorstellungen solcher und ähnlicher Art eine theoretische Grundlage und eine Prüfmethode dazu gegeben zu haben (45). Seine Untersuchungen zeigen daß enge physiologische Beziehungen zwischen Bindegewebe und vegetativem Nervensystem bestehen und daß man daher berechtigt ist von einer "vegetativen nervösen Peripherie" zu sprechen. Mit Hilfe der von ihm entwickelten Serumjodometrie läßt sich die oxydoreduktive Leistungsfähigkeit eines methanolischen Serumextraktes bestimmen und es hat sich gezeigt daß diese Jodverbrauchswerte des Blutes in enger Korrelation zur Aktivität des Grundgewebes stehen und daher Leistungsänderungen in diesem Gewebe sichtbar machen. Es erscheint allerdings angebracht auf die Notwendigkeit der experimentellen Nachprüfung der Befunde PISCHINGERs hinzuweisen. Eine Gefahr liegt bei der Erörterung physiotherapeutischer Wirkfaktoren darin daß man ihre prinzipielle Effektivität als plausiblen Beweis für die Richtigkeit und Notwendigkeit ihres Einsatzes wertet und dabei übersieht die quantitativen Überlegungen hinzuzufügen die uns angeben könnten ob solchen Wirkeffekten auch eine reale therapeutische Bedeutung zukommt. So berechnen wir z. B. mit der Hilfestellung der Schule GAUER's (14) daß beim Hineinlegen in eine Badewanne etwa 1 bis 11/2 l Blut bzw. Plasmavolumen vorzugsweise in den Thorax transferiert werden (51) und daß allein daraus ein "Training für dem Herzmuskel" resultieren können der dieses größere Stromvolumen bewältigen muß. Daß dies aber selbst einem deutlich geschädigten Herzmuskel kaum etwas ausmacht wissen wir aus der Praxis bzw. aus Untersuchungen mit der Farbstoffverdünnungsmethode im Bad von FRANKE FOCKEN u. KAUFMANN (12). Wir wissen z.B. wie viele km man laufen muß um kalorisch den Wert auch nur eines harmlosen Frühstücks abzuarbeiten oder daß in einem Schwefelbad perkutan in einem sogar einstündigen Vollbad nur gerade eben so viel Schwefel aufgenommen werden kann wie es dem physiologischen Schwefelumsatz des Organismus entspricht (38). Einzig und allein solche quantitative Untersuchungen am kranken Organismus aber geben die richtige Grundlage für eine wissenschaftliche Pth. ab. Und hier ist ein weiteres Feld offengeblieben. Auch in Form der Resorption biochemisch wirksamer Agenzien in die Haut wird Energie in das Grundgewebe gebracht um nochmals mit PISCHINGER zu sprechen. Mineralien aber auch Wasser (Tracer-Versuche mit THO von HOBITZ (25)) können die sog. "Epidermisbarriere" der Haut überwinden temporäre Mineraldepots intrakutan stapeln und somit einen langsamen Einfluß über die Ionenschranke des Kollagen-Mukopolysaccharidsystems im Grundgewebe nehmen wie REMMLINGER u. Mit. eindrucksvoll an Autoradiografien von Tierkniegelenken mit 35SO4 gezeigt haben (47). Der Ionentransport in die Haut ist bisher für Kalium Kalzium Sulfat Natrium Chlor Kochsalz Tritium Schwefelwasserstoff und Jod bewiesen (25). Ich weiß nicht ob diese Aufstellung vollständig ist. Auch hier sind quantitative Studien einzig und allein praktisch beweiskräftig und man muß ja kalkulieren daß die Körperhaut eine Ionenaustauscherfunktion hat also auch Ionen ins Bademedium abgibt ein Vorgang für den der Mineralisationsgrad und der pH-Wert des Badewassers von ausschlaggebender Bedeutung ist wie Frau LOTMAR bewiesen hat (38); d.h. der Gesamtioneninhalt ist für die Wirkungsweise einer Badequelle ebenso entscheidend wie die Einzelionen. Von besonderer Bedeutung ist für uns der CO2-Effekt an der Haut. Hier ist neu daß mittels Elektronenblitzfarbphoto keine Kapillarerweiterung durch CO2 beobachtet und der Mittlereffekt von Azetylcholin Histamin und Serotonie für die Hautrötungen nicht bestätigt werden konnte. Die Nauheimer Schule steht hier mit HENTSCHEL auf einem grundsätzlich neuen Standpunkt (21) und deutet die Hautröte als rein passiv bedingt infolge Erweiterung der Arteriolen mit Durchblutungszunahme. Auf welcher Weise der Praeterminalarteriolentonus gesenkt wird bleibt allerdings auch für diese Autoren vorerst noch ein offenes Problem. In unserem Institut durchgeführte Untersuchungen mit dem Histamienliberatorstoff "compound 48/80" zeigten ebenfalls daß eine Eliminierung des Hauthistamins das Auftreten des CO2-erythems nicht verhindern kann daß aber das Bad als solches zu einer Histaminmobilisierung nachgewiesen an der Änderung der Histaminempfindlichkeit der Haut (JOHN (28)) führt womit die Zweistufigkeit der Wirksamkeit des CO2-bades wie sie z.B. von MARANTIDI (39) beschrieben wurde bestätigt würde. Hämodynamische Vergleiche mit warmen Süßwasserbädern ergeben folgende Relationen: Steigerung des Herzminutenvolumens im CO2-bad 30-60% im warmen bis heißen Süßwasserbad mehrere 100% (OTT (41)). Den hohen Einflußgrad jedoch vegetativer Sekundäreffekte auf diese thermischen und hydrostatischen Einflüsse konnte in den schon erwähnten Farbstoffdilutionsuntersuchungen von FRANKE u. Mit. sichergestellt werden (12). Noch ein Wort zum Radon: Haben wir bislang die Stimulierung der Hypophysen-Nebennierenrinde durch eine Reizserientherapie als unspezifischen Effekt ansehen so legen die Gasteiner Beobachtungen doch nahe solche reaktive Veränderungen als spezifischen Effekt des resorbierten Radons anzusprechen. Die Verminderung der Histaminempfindlichkeit der Haut (7) die übrigens durch Frau KASUBOWSKI auch in Brambach nachgewiesen werden konnte (34) die vermehrte Ausscheidung des Uropepsinogens (EIGELSREITER (8)) und Veränderungen der 17-Ketosteroide sprechen dafür. Es bleibt nachzuweisen ob hier eine Sonderstellung des Radons vorliegt oder nicht da auch unspezifische Effekte hier im Spiele sein können. Die Verzahnung solcher sogenannter spezifischer und unspezifischer Wirkung zeigt sich besonders deutlich bei Versuchen mit einer Trinkkur der Elsteraner und Bad Brambacher Heilquellen. Wir konnten feststellen daß sich im akuten und im chronischen Trinkversuch mit diesen Wässern eine regelmäßige deutliche signifikante und wahrscheinlich nicht adaptative Erhöhung der Ausscheidung der Stoffwechselmetaboliten des Serotonins und des Adrenalins ergibt - ein Befund für den uns vorerst eine klare spezifische Deutung fehlt. Ein Weg könnte über die erhöhte Zufuhr des Bikarbonats gehen die in den Aldosteron-Adiuretin-Mechanismus eingreift in dem auch das Serotonin eine gewisse Rolle im Sinne einer Antidiurese spielt. Ebenso können das aber auch ganz andere Mechanismen sind. Abschließend darf ich folgendes sagen: Es kam mir darauf an einige neue Gesichtspunkte darzulegen die die Wirkungsweise einiger pth. Maßnahmen betreffen. Ich versuchte mich an Tatsachen zu halten die für möglichst viele pth. Praktiken von Bedeutung sein könnten. Eine Rundschau über alles Neue auf der breiten Palette der Pth. konnte und sollte nicht gegeben werden. Soviel sei aber abschließend geurteilt daß die Bemühungen der Pth. eine wissenschaftlich gut fundierte Basis zu geben in allen Ländern und - wie mir scheinen will - besonders auch in den kapitalistischen recht erheblich angewachsen sind. Daran ist sicher nicht nur der allgemeine Trend zur Szientifikation schuld sondern vor allem wohl die Einsicht welche Bedeutung der Physiotherapie im Zeitalter der technisch-wissenschaftlichen Revolution überhaupt zukommt. Auf dem letzten Weltkongreß für Physikalische Medizin und Rehabilitation in Montreal konnte man die große Sorge spüren die man allerorts darüber hat daß die Ausbildung unserer Studenten bzw. die Heranbildung von Fachärzten noch erschreckende Mängel aufweist. Eine ganze Plenarsitzung dieses Kongresses war diesem Problem gewidmet. Man sprach offen aus daß die sozialistischen Länder hier einen wesentlichen Vorsprung besitzen. Wollen wir demnach das Unsere tun diesen Vorsprung noch auszubauen und durch gründliche angestrengte Arbeit in unserem Fachgebiet versuchen unser zweifelsohne reichhaltiges empirisches Wissen stets und ohne Vorbehalte den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen anzupassen. Dazu sollten auch diese Mitteilungen dienen. Literatur 1) Adams Th. u. R. E. Smith: J. appl. Physiol. 17(1962): 317-322 2) Bajusz E.: Z. angew. Bäder-Klimaheilkd. 5 (1958): 446 3) Baron D. K.: Die biologischen Grunglagen u. Gesetzmäßigkeiten von Training u. Leistung; Landarzt 43 (1967): 659-661 4) Brück K.: Physiologische Grundlagen der Abhärtung; Arch. Physikal. Ther. 16 (1964): 7-20 5) Bykow K. M.: Lehrb. d. Physiol. Verl. Volk u. Gesundheit Berlin 1960 S. 538 ff. 6) Dombrowski J.: Lebende Bakterien aus dem Paläozoicum Biol. Zbl. 82 (1963): 477 7) Eigelsreiter H.: Die Histaminempfindlichkeit der Haut während einer Badekur bzw. einer Kur im Thermalstollen von Badgastein- Böckstein; Wien. Z. Inn. 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