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December 2019

Indikation und Technik der Wasserbettbehandlung*)

Journal/Book: Münchener Medizinische Wochenschrift 11. März 1966 108. Jahrgang Heft 10. 1965;

Abstract: Aus der II. Chirurg. Univ. - Klinik Wien (Direktor: Prof. Dr. med. H. Kunz) *) Vortrag auf der 42. Tagung der Bayer. Chirurgen - Vereinigung in Erlangen 23.-24. Juli 1965. Zusammenfassung: Die vom Begründer der Wiener Dermatologen-Schule Ferdinand v. Hebra vor über 100 Jahren eingeführte "kontinuierliche Anwendung allgemeiner Bäder zu Heilzwecken" hat sich sowohl in der Kriegs- als auch in der Friedenschirurgie seit Jahrzehnten als sehr wertvoll erwiesen. Die Anzeige zur Verlegung eines Kranken in das Wasserbett ist bei postoperativen und posttraumatischen Darmfisteln der verschiedensten Art bei Bauchdeckeneiterungen nach Kolostomien und nicht zuletzt bei einem ausgedehnten sakralen Dekubitus gegeben. Ein großer Vorteil besteht in der Erleichterung der Pflege des Kranken. Darmfisteln kommen häufig ohne weitere chirurgische Maßnahmen zum Verschluß. Das Wasserbett besteht aus einer rechteckigen Metallwanne (Kupfer) mit kontinuierlichem Wasser-Zu- und -Abfluß. Die Temperatur des Wassers beträgt 37-38 Grad Celsius. Vor Einbringen des Kranken in das Wasserbett muß die Haut vor allem der Unterschenkel und Füße gut eingefettet werden. Kontraindikationen sind: schwere Herz- und Kreislaufstörungen und Erkrankungen der Lunge. Summary: Indication and technique of water-bed treatment. The "continuous administration of general baths for therapeutical purposes introduced more than 100 years ago by Ferdinand von Hebra, founder of the Vienna school of dermatology, has proven its high value for surgery in peace and war for decades. The transfer of a patient into the water-bed is indicated in postoperative and posttraumatic intestinal fistulae of various types, in suppuration of the abdominal wall after colostomy, and in extensive sacral decubitus. A major advantage is the facilitation of the patient's nursing. Intestinal fistulae frequently close without further surgical measures. The water-bed consists of a rectangular metal tub (copper) with continuous inflow and outflow of water. The temperature of the water amounts to 37-38 degrees centigrade. Prior to placing the patient into the water-bed, the skin, above all the calves and feet, must be well greased. Contraindications are: severe cardiac and circulatory disorders and pulmonary diseases. schö


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