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October 2021

Über die additiven Reize in ihrer Bedeutung für Pathogenese und Therapie

Journal/Book: Sonderabdruck aus dem ZENTRALBLATT FÜR CHIRURGIE 78. Jahrgang. 1953 Heft 8. 1953;

Abstract: Aus dem Institut für Unfallchirurgie Bremen (Leiter: Dr. V. S c h a e f e r) Dr. Friedmar Dammann I. Assistent Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit die einen allgemeinen und einen speziellen Teil enthält befaßt sich mit dem schädlichen Einfluß sogenannter additiver Reize auf einen Krankheitsablauf d. h. mit Reizungen die zu einem zunächst latent bestehenden "Krankheitspotential" noch dazukommen müssen um einer Krankheit zur Entstehung zu verhelfen oder um eine bestehende nicht zur Heilung kommen zu lassen. Mit Hilfe von Kenntnissen und Erfahrungen die uns die Relationspathologie Gustav R i c k e r s und seiner Schüler vermittelt wurde teilweise referierend teilweise mit abgeleiteten Gedanken versucht die naturphilosophischen Begriffe von Krankheit und Heilung als naturwissenschaftliche V o r g ä n g e zu erklären. Es ergab sich daraus daß ganz allgemein Krankheit Erregung und Heilung Abklingen dieser Erregung ist. Die wichtige Bedeutung additiver Reize die ungünstig in einen schon laufenden pathogenetischen Vorgang eingreifen und so die Entstehung von Krankheiten bewirken und fördern oder aber einen Heilungsvorgang unterbrechen und somit heilungshindernd wirken wurden an einigen Beispielen (Verschlimmerung einer Krankheit Rezidive Wesen einer chronischen Krankheit) eingehend erörtert. Aus diesen Erfahrungen ergaben sich auch Hinweise für die allgemeine Therapeutik die es sich ganz allgemein gesagt zur Aufgabe machen muß solche additiven Reize zu verhindern oder abzuschwächen. Daß man nur in engen Grenzen eine sogenannte "ätiologische Therapie" treiben kann wurde zu erklären versucht. Was dagegen eine vielfach mißachtete "symptomatische" Therapie zu leisten imstande ist die gegenüber der kausal-ätiologischen als nicht ideal angesehen wird die aber oft besser (!) und wirkungsvoller in einen pathogenetischen Vorgang eingreifen kann als sogenannte "spezifische" Mittel kannte an Beispielen gezeigt wenden. Der zweite Teil dieser Arbeit beschreibt. an Hand des Aristamid-Gels eines zur Wundbehandlung geeigneten Oberflächentherapeutikums wie durch diese Präparat bei der Wundbehandlung und Wundheilung schädliche additive Reize an ihrem Auftreten gehindert und bestehende schnell beseitigt werden können vor allem in bezug auf eine der wichtigsten Komplikationen einer Wundheilung der Infektion mit ihren immer wieder neuen additiven Reizen. Am Beispiel der Verbrennungswunde und des Ulcus cruris wurde die gute Wirkung des Aristamid-Gels mitgeteilt. schö


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