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October 2021

Neue Erkenntnisse zu Krebs und Ernährung Fünfmal Obst und Gemüse am Tag schützen vor dem Karzinom

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 38/ 1999; S. 40/ 610 - 43/ 613; (141 Jg.). 1999;

Abstract: Dr. med. Zürcher G.; Freiburg Wer reichlich Gemüse und Obst ißt erkrankt im Schnitt seltener an Krebs. Die antikanzerogene Wirkung ist dabei nur teilweise den Vitaminen oder Ballaststoffen zuzuschreiben; eine wichtige Rolle spielen die neu erforschten sekundären Pflanzenstoffe wie Phytoöstrogene Flavonoide und Indole. Zusammenfassung Vegetarier erkranken im Schnitt seltener an Krebs als fleischessende Vergleichspersonen. Besonders deutlich ist die Korrelation zwischen Gemüsekonsum und der Risikominderung für Tumoren des Gastrointestinaltrakts oder Lungenkarzinome. Verantwortlich für die antikanzerogene Wirkung sind dabei nicht nur Vitamine Mineral- und Ballaststoffe sondern vor allem auch die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe die mehrere tausend Substanzen umfaßt. Diese wirken auf unterschiedliche Weise so beispielsweise über die Hemmung von karzinogen-aktivierenden Enzymen wie die Karotinoide und Flavonoide über eine Modulation des Hormonstoffwechsels wie die Phytoöstrogene und Indole oder über die Stimulation natürlicher Killerzellen wie die Saponine oder Sulfide. Auf dieser Grundlage empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den Verzehr von täglich ca. 375 g Gemüse und ca. 250 bis 300 g Obst. Summary: Latest Information on Cancer and Diet - Anticarcinogenic Effect of Secondary Plant Substances On average lacto-ovo-vegetarians develop cancer less often than their meat-eating fellows. A particularly clear correlation exists between vegetable consumption and the reduction of the risk of developing cancer of the gastrointestinal tract or lung cancer. The factors responsible for the anticarcinogenic effects are not vitamins minerals and ballast (fiber) alone but also include in particular the secondary plant substances whose numbers run into thousands. These substances act in a variety of different ways - for example carotinoids and flavonoids inhibit carcinogen-activating enzymes phyto-estrogens and indoles have a modulating effect on the hormone metabolism while saponins or sulfides stimulate the body's natural killer ceIIs. Against this background the German Society for Nutrition (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) recommends the daily consumption of 375 grams of vegetables and about 25o to 300 grams of fruit. Keywords: Cancer prevention-Secondary plant constituents ab

Keyword(s): Ernährung - Krebsprävention - sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe


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