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October 2021

Antibiotika in der Therapie des bakteriell infizierten diabetischen Fußes Ergebnisse bei 191 Patienten

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 49 - 50/ 1999; S. 42/ 894; (141 Jg.). 1999;

Abstract: Dr. med. U. Schiewe SmithKline Beecham Pharma GmbH München Eine Folgekrankheit des Diabetes mellitus ist der infizierte Fuß. Das Risiko eine gangränöse Läsion des Fußes zu entwickeln ist bei Diabetikern um das fünfzigfache gegenüber Nichtdiabetikern erhöht. Antibiotika sind primär indiziert. Bewährt hat sich Amoxicillin/Clavulansäure weil es aufgrund seines antibakteriellen Spektrums aerob-anaerobe Mischinfektionen wie sie beim diabetischen Fuß vorliegen sicher erfaßt. Ziel der vorliegenden Anwendungsbeobachtung war der Nachweis der klinischen und bakteriologischen Wirksamkeit sowie der Sicherheit von Amoxicillin/ Clavulansäure (Augmentan(r)) in der Behandlung des bakteriell infizierten diabetischen Fußes. Zusätzlich sollten Variablen bestimmt werden die die Effizienz einer Therapie beeinflussen können. In die Studie wurden 193 Patienten über 18 Jahre beiderlei Geschlechts einbezogen bei denen ein bakteriell infizierter diabetischer Fuß diagnostiziert wurde. Der Einsatz des Antibiotikums erfolgte entsprechend der Fachinformation also 1 2 g oder 2 2 g Amoxicillin/Clavulansäure i. v. bzw. 625 mg Amoxicillin/ Clavulansäure oral jeweils dreimal täglich. Die Therapiedauer betrug mindestens zehn Tage. Zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs wurde die einfache praxisnahe Klassifikation nach Wagner benutzt. Die Auswertung der Daten erfolgte deskriptiv. Ergebnisse Der Schweregrad der Ulkusinfektion wurde durch die Antibiotikatherapie deutlich verringert (durchschnittliche Verbesserung um 1 1 Punkte im Wagner-Score). Am Ende der Therapie (durchschnittliche Dauer: 15 Tage) war das Ulkus in 36% der Fälle geschlossen und in 40% verkleinert. Bei Erstmanifestation war das Ulkus sogar zu 46% geschlossen (Rezidiv 23%). Die Symptome Schmerzen Nässen Eiter und fauliger Geruch waren bei den meisten Patienten am Ende der Behandlung verschwunden. Die Arbeitsfähigkeit wurde in 24 von 41 Fällen wiederhergestellt. Die Therapie wurde bei 146 Patienten (76%) vom behandelnden Arzt als Erfolg gewertet (41% Besserung 35% Heilung). Patienten mit Erstmanifestation wiesen einen Therapieerfolg (Heilung Besserung) von 82% Patienten mit Rezidiv von 69% auf (Abb. 1). Das Antibiotikum war gut verträglich unerwünschte Ereignisse wurden lediglich in neun Fällen (4 7%) beobachtet. Drei Patienten (1 6%) brachen wegen unerwünschter Ereignisse die Therapie ab. ... ab


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