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October 2021

Zwangspatienten entlarven: Oft genügen drei einfache Fragen Der Hausarzt als "Geburtshelfer der Offenbarung"

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 39/ 1999; S. 26/ 618 - 31/ 623; (141 Jg.). 1999;

Abstract: Prof. Dr. med. Hand I.; Universität Hamburg - Eppendorf Zwangsstörungen und -syndrome sind wesentlich häufiger als früher angenommen. Ihrem Arzt verraten die Betroffenen davon meist nichts - statt dessen klagen sie z. B. über Kopfschmerz Darmgrimmen oder Schlaflosigkeit. Wie Sie dann dem Zwang hinter diesen Allerwelts-Symptomen auf die Spur kommen und was Sie dem Zwangsgeplagten raten können steht auf den folgenden Seiten. Zusammenfassung Für viele Patienten mit Zwangsstörungen und -syndromen ist der Hausarzt der zentrale und oft der einzige ärztliche Ansprechpartner. Dabei werden die Zwangsstörungen über Jahre verheimlicht. Dieser Beitrag faßt die Formen der Zwangsstörungen und deren indirekte Erscheinungsformen in der ärztlichen Praxis zusammen stellt die Gründe für die Verheimlichung durch den Patienten und seine Angehörigen dar und schildert die Möglichkeiten der hausärztlichen Hilfestellung in drei Bereichen: als "Geburtshelfer der Offenbarung"; durch Einleitung einer Pharmakotherapie und Hilfestellung bei verhaltenstherapeutisch orientierter Selbsthilfe für Patienten und Angehörige; durch Motivation von Patient und Angehörigen zur Kontaktaufnahme mit psychiatrischen und psychotherapeutischen Experten. Im zweiten Teil des Beitrags werden dem Hausarzt Erklärungsmodelle zu häufigen Fragen von Zwangskranken gegeben. Summary: Obsessive-Compulsive Patients in the Doctor's Office: Early Detection and Initial Care. For numerous patients with obsessive-compulsive disorder the family doctor is the first contact person. Many of these patients have concealed their problem for years. This paper summarizes the forms of the disorder and their indirect manifestations in the doctor's office discusses the reasons for concealment on the part of the patient and/or his relatives and describes the family doctor's help in three areas: aiding the "birth of revelation"; initiating pharmacotherapy and supporting behavior therapy-related self-help for patient and relatives; motivating patient and relatives to seek expert psychiatric and psychotherapeutic aid. In the second part of the paper the family doctor is given model explanations designed as answers to common questions asked by sufferers from obsessive-compulsive disorder. Keywords: Obsessive-compulsive disorder - concealment - counseling - behavior therapy - self-help. ab

Keyword(s): Zwangssyndrome - Verheimlichung - Beratung - Verhaltenstherapie - Selbsthilfe


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