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January 2022

Nierenpathologie bei systemischem Lupus erythematodes

Journal/Book: Akt. Rheumatol. 21 (1996) 2 S.72-76. 1996;

Abstract: Institut für Pathologie Universitäts-Krankenhaus Eppendorf Hamburg (Direktor: Prof. Dr. U. Helmchen) Zusammenfassung Bei systemischem Lupus erythematodes mit klinischen Zeichen einer Nierenbeteiligung sollte in der Regel mindestens eine aussagekräftige Nierenbiopsie einschließlich mehrerer Glomeruli und Tubulus-Anteilen erfolgen. Auf der Grundlage lichtmikroskopischer immunhistologischer und elektronenmikroskopischer Kriterien sollte die Klassifikation nach den modifizierten WHO-Kriterien in die Klasse I bis VI erfolgen. Zusätzlich sind Aussagen über den Aktivitätsgrad und den Chronizitätsgrad sinnvoll. Speziell bei Vorliegen der WHO-Kriterien III oder IV (teilweise auch V) mit hoher Aktivität und geringer Chronizität kann ohne adäquate Therapie von einer schlechten Prognose ausgegangen werden. Verlaufsbiopsien können anhand des Ausmaßes der dann häufig vorliegenden tubulären Schäden und der Chronizität pathologischer Veränderungen zur Entscheidung beitragen ob eine aggressive Behandlung weitergeführt werden sollte.

Keyword(s): Nierenpathologie systemischer Lupus erythematodes


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