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January 2022

Veränderungen der Histamin-Hautreaktion im Tagesgang und bei kurmäßig wiederholter Auslösung

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 14 (1985) 55-58. 1985;

Abstract: Aus dem Institut für Arbeitsphysiologie und Rehabilitationsforschung der Philipps-Universität Marburg/Lahn (Direktor: Prof. Dr. G. Hildebrandt) und dem Institut für kurmedizinische Forschung Bad Wildungen (Leiter: Prof. Dr. G. Hildebrandt) Anschr. d. Verf.: Dr. Chr. Gutenbrunner Institut für Arbeitsphysiologie und Rehabilitationsforschung der Universität Marburg/Lahn Ketzerbach 211/2 3550 Marburg/Lahn Einleitung Testungen der Haut-Reagibilität auf intracutane Injektionen verschiedener Substanzen sind vielfach zur Verlaufskontrolle balneotherapeutischer Maßnahmen herangezogen worden (Chlebarov 1967; Schmidt-Kessen 1970; Katelhön 1971; Leskovar 1980 u. a.). Verwendet wurden hierzu u. a. Bakterientoxine Histaminliberatoren und Histamin. Schnitzer wies schon 1954 auf die Beziehung von Histamin und unspezifischer Abwehrreaktion hin und beschrieb daß die einmalige Histaminmobilisierung mit einem Bakterienfiltrat beim Tier die Empfindlichkeit gegenüber weiteren Histamingaben phasisch verändert (vgl. auch Jordan 1964). Darüber hinaus gibt es in der älteren Literatur Hinweise daß bei Mehrfachtestungen Schwankungen der Quaddelgröße auftreten können (Beim 1950; Rosenblatt 1950). Es erschien uns daher notwendig neben der Abhängigkeit der Histamin-Hautreaktion von vegetativen Tonusschwankungen im Tagesgang auch den Einfluß mehrfacher Testungen auf die Reaktionsstärke systematisch im Längsschnitt zu untersuchen wobei auch die individuelle vegetative Reaktionslage zu berücksichtigen war. Methodik Zur Reagibilitäts Testung wurden bei gesunden Probanden jeweils 0 1 ml einer 0 01%igen Histamin-Lösung (Tropon-Werke) an der Innenseite des Unterarmes intracutan injiziert. Als Reaktions-Parameter wurden zunächst alle 2 5 und nach der 10.Minute p. i. alle 5 Minuten folgende Werte erhoben: 1. Die Stärke des Juckreizes die mit Hilfe einer sechsteiligen Skala abgefragt wurde 2. die Fläche der Histamin-Quaddel deren Konturen auf eine Klarsichtfolie übertragen und später mit einem elektronischen Planimeter (Leitz Wetzlar) ausgewertet wurden und 3. die mit einem flexiblen Maßband vermessene Erythembreite. Aus diesen Werten wurden als weitere Kriterien der Reagibilität die Dauer der Juckreizempfindung und die Quaddelausbreitungsgeschwindigkeit in den ersten 7 5 Minuten berechnet. Darüber hinaus wurde als Maß für die individuelle vegetative Reaktionslage bei jedem Probanden einmalig der Puls-Atem-Quotient im Liegen bestimmt. ... ___MH


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