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January 2022

Einschätzung zum internationalen Stand sowie zur Entwicklungstendenz der Ultraschallaerosol-Gerätetechnik

Journal/Book: Z. Physiother. Jg. 37 (1985) 229-232 VEB G. Thieme Leipzig. 1985;

Abstract: Aus der Kinderklinik (Direktor: OMR Prof. Dr. se. med. H.-J. DIETZSCH) der Medizinischen Akademie "Carl Gustav Carus" Dresden Volkssolbad Bad Salzungen (Ärztl. Direktor: OMR Dr. med. H. BLAHA) und poliklinische Abteilung für Lungenkrankheiten und Tuberkulose (Leiter: MR Dr. med. D. KANDT) der Gesundheitseinrichtung Kreiskrankenhaus-Polikliniken (Ärztl. Direktor: Dr. med. J. ARNDT) Oranienburg Zusammenfassung Es wird ein kurzer Überblick zu Entwicklungen auf dem Gebiet der Aerosolgerätetechnik in den letzten Jahren gegeben. Es zeigt sich daß der Mikro-Inhaler von Siemens und ebenso die neueren Geräte von De Vilbiss und Heyer gegenüber den USI-Geräten von TuR Hohen Neuendorf keine wesentlichen Vorteile bieten. Aufgrund vergleichender Untersuchungen ist der Ultraschallaerosolnebel dem Düsenaerosol lediglich durch die größere Nebeldichte und dem größeren broncheolengängigen Tröpfchenvolumenanteil überlegen. Gegenüber den Dosieraerosolen erweist sich das Ultraschallaerosol-Tröpfchengrößenspektrum und damit auch die Deponierung nicht bemerkenswert unterschiedlich. Trotz zunehmender Entwicklung und Anwendung von Arzneimittel-Sprays und neuerdings auch von Puderaerosolen wird bei Erkrankungen der Atemwege apparative Inhalationstherapie weiterhin die Domäne der weitverbreiteten inhalativen Verabreichung von Solelösungen von Mukolytika und in Fällen mit Problemkeimen ebenso von Antibiotika bleiben. Auf die Möglichkeit einer Optimierung der Inhalationstherapie durch die Entwicklung von Retardpräparaten wird hingewiesen. Für therapeutische Belange hat sich ein heterodisperses Aerosolteilchensprektrum im Bereich von 1-10 µm als ausreichend erwiesen. Hinsichtlich einer optimalen Deposition ist vor allem eine präzise Inhalationstechnik wichtig. Auf die Notwendigkeit der Entwicklung eines Zusatzgerätes zur Erzeugung druckvibrierter Aerosole für die Behandlung der paranasalen Sinus wird hingewiesen. ___MH

Keyword(s): Entwicklung - Ultraschallaerosolgerät - apparative Inhalationstherapie


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