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January 2022

Der gegenwärtige Stand der Therapie mit niederfrequenten Magnetfeldern

Journal/Book: Z. Physiother. Jg. 37 (1985) 11-16 VEB G. Thieme Leipzig. 1985;

Abstract: Aus der Poliklinik für Physiotherapie (Direktor: MR Doz. Dr. sc. med. E. CONRADI) des Bereiches Medizin (Charité) der Humboldt-Universität zu Berlin 1 Herrn OMR Prof. Dr. med. habil. H. JORDAIV zum 65. Geburtstag gewidmet Paul MARTINI stellte 1945 im Vorwort der Methodenlehre der therapeutisch klinischen Forschung fest daß die naive Erfahrung des Arztes und auch die geläufigen Methoden der klinischen Forschung den besonderen Ansprüchen therapeutisch klinischer Probleme nicht genügen . Dafür gibt es viele Gründe. Für die Erprobung von Wirkfaktoren in der Physiotherapie trifft dies gleichfalls zu ganz besonders jedoch für ein Therapieverfahren wie die Magnetfeldtherapie deren Ruf seit F. A. MESMER durch das sog. magnetische Fluidum belastet ist. Die Eigenart des Magnetfeldes und die Tatsache daß magnetische Feldlinien nicht bewußt wahrgenommen werden und daß seine Wirkungen wenn überhaupt wohl kaum in einem einzigen Funktionskreis zu finden sind wirft weitere Fragen auf. Um so mehr ist man veranlaßt nicht nur die Ergebnisse der Literatur sondern auch die der eigenen Versuche kritisch zu bewerten. Angesichts der Neuentwicklung von Magnetfeldgeräten und einer zunehmenden Literatur darüber muß seitens der Physiotherapie zur Frage der therapeutischen Wirksamkeit von Magnetfeldern Stellung genommen werden wenn diese Entwicklung nicht an ihr vorbeigehen soll. In dieser Arbeit soll die aktuelle Literatur analysiert werden um Ansatzpunkte für die weitere klinisch-experimentelle Forschung zu finden. Durch 2 nachfolgende Arbeiten soll zur Objektivierung der Wirkung niederfrequente Magnetfelder beigetragen werden. Biophysikalische Grundlagen Das magnetische Feld ist Teil der natürlichen Umwelt des Menschen es umgibt den Erdball und den natürlichen Magneten ebenso wie den vom elektrischen Strom durchflossenen Leiter. Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen konstanten sowie nieder- und hochfrequenten Wechselfeldern. Während "biologische Wirkungen konstanter Felder" einer kritischen Prüfung kaum standhalten läßt sich die Einflußnahme hochfrequenter magnetischer Wechselfelder auf den Organismus durch die Induktion von Wirbelströmen im Gewebe und damit Bildung von Wärme erklären. Für die Anwendung niederfrequenter Felder in der Therapie gibt es einige wertvolle Hypothesen die unmittelbare Beweisführung für einen biomagnetischen Effekt steht noch aus. Der energetische Aspekt scheint für die derzeitigen Magnet-Therapie-Geräte keine Rolle zu spielen. Auf Grund theoretischer Überlegungen lassen sich aus den physikalischen Phänomenen verschiedene biologische Wirkungen ableiten. Inwieweit sie wirksam werden kann nur vage abgeschätzt werden da in jedem Fall besondere Voraussetzungen gegeben sein müssen (Literatur bei BOGOLJUBOV [6] und WARNKE [30]). ... ___MH

Keyword(s): Niederfrequente Magnetfeldtherapie - Mikrozirkulation - Bewegungsapparat


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