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August 2019

Kontrollierte Studie der sogenannten manuellen Lymphdrainage an Kurpatienten in Oberstdorf anhand venenverachlußplethysmographischer und Umfangmessungen bei gleichzeitiger Registrierung des Blutdruck- und Pulsverhaltens

Abstract: Aus dem Institut für medizinische Balneologie und Klimatologie der Universität München Vorstand: Prof. Dr. med. H. Drexel Inaugural - Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde in der gesamten Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München vorgelegt von Frehner Wolfgang aus Attenhausen 1984 Zusammenfassung der Diskussion Die Waden- und Knöchelumfangmessungen an den 30 mit manueller Lymphdrainage behandelten Kurpatienten ließen keine Abnahme erkennen die über das durch das Liegen bedingte Ausmaß hinausging. Die Abnahme des Umfanges an der Wade betrug durchschnittlich 0 5 cm und im Bereich des Knöchels 0 35 cm und zeigte sich nicht bei der Kontrollgruppe. Nach dem Kuraufenthalt war sowohl bei der mit Lymphdrainage behandelten Gruppe als auch beim Kontrollkollektiv im Durchschnitt keine Umfangsreduktion nachweisbar. Ein Abfall der arteriellen Ruhedurchblutung um durchschnittlich 17 % stellte sich auch bei den Lymphdrainagepatienten heraus deren eine Seite nicht behandelt wurde und erwies sich sanft nicht von der Behandlung sondern von Lage und Zeit abhängig. Das Kontrollkollektiv hatte nur auf der rechten Seite um 7 % höhere Durchblutungswerte. Nach der Kur lagen die Werte der arteriellen Ruhedurchblutung für die Lymphdrainagepatienten links um 16 % niedriger und bei der Kontrollgruppe rechts um15 % höher als zu Beginn der Kur. Die Gegenseite ließ keine signifikante Änderung erkennen. Die maximale Venenkapazität blieb in den beiden Gruppen sowohl nach der Behandlung als auch nach dem dreiwöchigen Beobachtungszeitraum unbeeinflußt. Keine wesentliche Änderung erfuhren die Werte für den venösen Ausstrom in beiden Kollektiven wobei schon zu Beginn der Kur die Ausstromwerte im Kontrollkollektiv um durchschnittlich 20 - 30 % höher waren als in der Lymphdrainagegruppe. Ein signifikanter Anstieg um 3 - 4 % des diastolischen und systolischen Blutdruckes bei einem Abfall der Pulsfrequenz um durchschnittlich 6 % bei der Behandlung mit Lymphdrainage könnte vielleicht als Flüssigkeitsverschiebung von extra- nach intravasal gedeutet werden welche beim Kontrollkollektiv nicht zu ersehen war. Bei der Betrachtung der Ergebnisse aus den Patientenguppen zeichneten sich keine wesentlichen Unterschiede zum gesamten Patientengut ab. Patienten mit Thrombosen im Bereich der unteren Extremitäten zeigten eine stärkere Umfangsreduktion im Knöchelbereich nach einer Lymphdrainage als Patienten mit Varizen. Erwähnenswert ist das Nachlassen von subjektiven Beschwerden wie Spannungsgefühl Wadenkrämpfe Fußsohlenbrennen und ziehende Schmerzen sowohl bei der Gruppe mit Lymphdrainage als auch bei der Kontrollgruppe. Darüberhinaus muß betont werden daß bei den mit Lymphdrainage behandelten Patienten ein deutlicher Rückgang der indurativen Hautbefunde festzustellen war. ___MH


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