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August 2015

Klinische Therapie im Herzheilbad

Journal/Book: Deutsches Medizinisches Journal Jg. 5 Heft 5/6 15. März 1954 99-101. 1954;

Abstract: Von Prof. Dr. med. Werner L u e g Chefarzt der "Inneren Klinik" der Städt. Krankenanstalten in Bad Nauheim Wenn wir von "Klinischer Therapie im Herzheilbad" sprechen wollen so muß zuerst festgestellt werden daß in einer K l i n i k die Balneotherapie nicht an erster Stelle steht auch nicht in einem Herzheilbad. Das Thema läßt mich vielmehr zwei Fragenkomplexe anschneiden: 1. Hat heute die Badebehandlung als solche überhaupt noch eine Berechtigung und welches sind die physiologischen Grundlagen dafür? 2. Hat eine Klinik in einem Herzheilbad etwas Arteigenes zumindest was die Art des Krankengutes angeht? Zu 1 ist zu sagen daß die Schulmedizin früher eine Behandlung mit Kohlensäure-Bädern abgelehnt hat. Heute stehen wir auf dem Standpunkt daß die physikalische Therapie insbesondere auch die Behandlung mit CO2-Bädern eine wichtige Behandlungsmethode bedeutet. Es ist das besondere Verdienst von B e n e k e der als erster hier in Bad Nauheim Rheumatiker mit den hiesigen Quellen behandelte. Wir wissen ja daß der Gelenkrheumatismus sehr häufig mit einer Herzinnenhaut-entzündung einhergeht. Unter den Patienten von B e n e k e befanden sich also auch solche mit Herzklappenfehlern. Als Kliniker mit ärztlichem Blick machte er die Beobachtung daß mit den früher bei Gelenkrheuma angewandten CO2-Bädern ausgezeichnete Erfolge bei Kreislaufkranken erzielt wurden. Er schrieb 1859 bereits "die infolge von Rheumatismus und Endocarditis aufgetretenen Herzleiden sind keineswegs eine Kontraindikation für das Solbad . . ." ... schö


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