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March 2021

Klima und Schleimhäute der oberen Luftwege

Journal/Book: Dtsch. Med. Journal 5 (1954) 5/6 105-106. 1954;

Abstract: (Aus der Hals-Nasen-Ohrenklinik der Akademie für med. Forschung und Fortildung der Justus-Liebig-Hochschule Gießen. Direktor: Prof. Dr. Gerhard Eigler) Zunächst sei der Begriff "Klima" kurz umrissen: Zahlreiche sich überschneidende und ineinandergreifende Faktoren spielen bei seiner Entstehung eine Rolle. Erwähnt seien hiervon nur die Luftfeuchtigkeit und -bewegung der Luftdruck die Temperaturverhältnisse der solarelektrische und chemische Zustand und die natürlichen Aerosole der Luft. Nach C u r r y soll dem Arangehalt (einem mehrwertigen Sauerstoff Ox) der Luft eine entscheidende Rolle in gesundheitlicher Hinsicht zukommen. Es werden die verschiedensten Klimaarten unterschieden: So u. a. das See- und das Landklima dann das Höhen- Wüsten- Steppen- und Urwaldklima (Sumpfklima). In unseren Regionen spielt auch das Wald- Tal- und Binnenseeklima neben dem Großstadt- und Industrieklima eine Rolle. Manche dieser Klimata wirken bei einem großen Teil der Menschen auf die Schleimhäute ausgesprochen ungünstig so vor allem das Großstadt- und Industrieklima mit seinem Staub- und Dunstschleier. Hier trifft man besonders oft neben der Rhinitis nervosa hyperplastische Veränderungen der Nasenmuscheln mit einem lästigen Trockenheits- und Fremdkörpergefühl in der Nase und im Rachen an. Bei einem anderen Teil verursacht das meist feuchte und nebelreiche Tal- und Binnenseeklima häufige und hartnäckige Katarrhe der oberen Luftwege. Die übrigen erwähnten Klimaarten können je nach der Beschaffenheit der Schleimhäute bei richtiger Indikationsstellung alle mehr oder weniger als Heilklimata angesprochen werden. . . . .


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