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December 2019

Luftelektrische Messungen am Erdmagnetischen Observatorium (Sternwarte) München II. Messung des vertikalen Leitungsstromes Luft-Erde im Jahre 1909.

Journal/Book: Sitzungsberichte der Königlich Bayrischen Akademie der Wissenschaften Mathematisch - physikalische Klasse Sonderdruck aus Jahrgang 1911. 1911;

Abstract: Von Dr. C. W. Lutz. Vorgelegt von H. Ebert in der Sitzung am 10. Juni 1911. 1)C. T. R. Wilson Proceed. of the Cambridge Philos. Soc. Vol. 13 184 und 363 1905/06. Das normale elektrische Erdfeld wird vorzugsweise durch drei Größen gekennzeichnet: durch das Potentialgefälle die Leitfähigkeit und den vertikalen elektrischen Leitungsstrom Luft-Erde. Besonders einfach gestaltet sich die Messung dieser drei luftelektrischen Elemente nach der Methode von C. T. R. Wilson1). Hiernach können diese drei Werte mit ein und demselben Apparate in kurzer Zeit und mit grober Genauigkeit in absolutem Maße ermittelt werden wofern man nur ein Meßinstrument von genügender Empfindlichkeit verwendet. Als solches hat sich bei meinen Messungen das Saitenelektrometer als ganz besonders geeignet erwiesen. Es sei daher im folgenden der von mir konstruierte Apparat der im Prinzip dem Wilsonschen gleicht näher beschrieben. 1.Apparat. Das Instrument besteht im wesentlichen aus vier Teilen: einem Thomsonschen Schutzringkondensator Sch (o. Fig. 1) dem Wilsonschen "Kompensator" Ko dem Saitenelektrometer E und einem Holzkasten H der die Hilfsladung für das Elektrometer enthält und gleichzeitig dem ganzen Apparate als Sockel dient. Die innere Einrichtung des Instrumentes ergibt sich aus der schematischen Zeichnung Figur 2(o. Fig.). Der ganze Apparat ist aus Messing gearbeitet. Der Schutzringkondensator Sch besteht aus einem breiten ebenen Ring aus geschwärztem Messingblech von 400 mm äußerem 115 8 mm innerem Durchmesser und 1 mm Dicke. Er wird von dem Gefäße G getragen. Letzteres sitzt auf dem 40 mm weiten Rohr O das auf das Gehäuse des Saitenelektrometers E aufgeschraubt ist. Der Kopf des Elektrometers trägt den Stab t an dessen oberem Ende eine geschwärzte kreisrunde Messingplatte P befestigt ist mit Sch in einer Ebene liegend. Diese "Empfangsplatte" wie ich sie im folgenden heißen will steht also mit der Saite S in leitender Verbindung ist aber vom Gehäuse des Elektrometers durch den Bernsteinstopfen B und vom Schutzring durch einen 2 9 mm breiten kreisförmigen Spalt isoliert. Der Durchmesser der Empfangsplatte ist 110 0 mm ihre Fläche gemessen bis zur Mitte des Luftspaltes 100 0 cm2 wodurch die Berechnung der Messungen vereinfacht wird. ... ___MH


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